Wehmut und Aufbruchstimmung in der Kfz-Innung Tauberbischofsheim. Die Mitglieder verabschiedeten ihren langjährigen Obermeister Michael Szabo. In dessen Fußstapfen treten gleich zwei Nachfolger.
Die beiden neuen Obermeister Timo Szabo (l.) und Mario Michel (r.) mit Michael Szabo (3. v. l.) und Carsten Beuß (2. v. l.) als Hauptgeschäftsführer vom Landesverband Baden-Württemberg
(Bild: Kfz-Innung Tauberbischofsheim)
Aufbruchstimmung bei der Kfz-Innung Tauberbischofsheim: Am 21. März hat die Mitgliederversammlung die Zeichen auf Zukunft gestellt. Mit Timo Szabo und Mario Michel heißt das Motto: Doppelt stark für das Kfz-Handwerk in der Region. Und das in einer wegweisenden neuen Konstellation.
Die Wahl von gleich zwei Obermeistern an die Spitze der Innung ist ein Novum in der Geschichte der traditionsreichen Institution. Dass die Mitglieder diesem Modell einstimmig ihr Vertrauen aussprachen, gilt als starkes Zeichen für den Zusammenhalt und den Rückhalt, den die neue Führung in den eigenen Reihen genießt.
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Mit Timo Szabo und Mario Michel übernehmen zwei erfahrene Kfz-Meister das Ruder, die das Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Für beide ist die Innung eine Herzensangelegenheit:Timo Szabo wuchs durch seinen Vater Michael Szabo quasi mit der Innungsarbeit auf und führt nun diese Familientradition fort. Hierbei bringt er zugleich seine eigenen Erfahrungen als Betriebsinhaber ein.
Mario Michel, der beim Mercedes- und Hyundai-Autohaus AMT gelernt hatte, hat dort seit Anbeginn seiner Laufbahn mit Ernst Eisenhauer einen Unterstützer und Förderer gefunden. Dieser hatte ihn auf seinem Weg begleitete, bis Michel letztendlich selbst als Geschäftsführer in das Unternehmen eingestiegen ist. Die Arbeit in der Innung und im Ehrenamt ist somit auch für ihn kein Fremdwort.
Das künftige Führungsduo wird von einem schlagkräftigen Vorstandsteam flankiert. Die Stellvertreterposten übernehmen Jochen Hieser und Manuel Belz. Als Schriftführer fungiert Benedikt Goldschmitt, und die Finanzen verwaltet Jochen Spiller. Komplettiert wird das neue Vorstandsteam durch Lehrlingswart Fabian Flath.
Während die einen kommen, heißt es für andere Abschied nehmen. Besonders bewegend war die Verabschiedung von Alt-Obermeister Michael Szabo, der die Innung ein Vierteljahrhundert mit Herzblut geführt hat.
26 Jahre Obermeister und ein „Pfundskerl“
Die Dankesworte vom Hauptgeschäftsführer des Verbands des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes Carsten Beuß kamen da aus tiefstem Herzen: „42 Jahre im Ehrenamt, davon 26 als Obermeister – Michael Szabo war immer ein Aktivposten. Verlässlich, loyal und menschlich ein Pfundskerl.“ Genauso groß war die Anerkennung für den scheidenden Vize Ernst Eisenhauer, der im Anschluss ebenso wie Szabo einstimmig zum Ehrenobermeister ernannt wurde.
Doch nicht nur personell, auch inhaltlich hat sich die Innung für die Zukunft aufgestellt. In ihrem Ausblick machten Timo Szabo und Mario Michel deutlich, wo sie Schwerpunkte setzen wollen: Eine Top-Ausbildung für Top-Nachwuchs in den Autoberufen bleibt ein Hauptanliegen.
Dabei sollen verstärkt auch Schulabgänger mit Abitur für eine Ausbildung in den Kfz-Berufen begeistert werden. Denn mit der zunehmenden Komplexität der Fahrzeugtechnik steigen die Anforderungen an den Nachwuchs. Um die Mitgliedsbetriebe fit zu machen für den technologischen Wandel, will die Innung zudem die Beratungs- und Weiterbildungsangebote ausbauen.
Neues Obermeister-Duo sucht den Dialog mit der Politik
Ein weiterer Schwerpunkt der künftigen Innungsarbeit liegt in der Interessenvertretung gegenüber der Politik und der aktiven Mitgestaltung der Mobilität von morgen. Dazu will die Innung den Dialog mit den örtlichen Landtags- und Bundestagsabgeordneten intensivieren.
So sollen die Anliegen der Mitgliedsbetriebe direkt an die politischen Entscheidungsträger herangetragen werden. Im Fokus stehen dabei die Themen bezahlbare Mobilität, Technologieoffenheit bei den Antrieben sowie Bürokratieabbau für die Betriebe. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Autohäuser und Werkstätten zukunftsfest zu machen und gleichzeitig bezahlbare Mobilität in der Fläche zu sichern.
Dass die Zukunft im Kfz-Gewerbe längst begonnen hat, machte Hauptgeschäftsführer Beuß in seinem Impulsreferat deutlich. Sein Appell: die Mobilitätswende als Chance nutzen, mit Innovationskraft punkten und dabei immer das Kundeninteresse im Blick haben. Eine Botschaft, die bei den Mitgliedern auf große Zustimmung stieß. Denn bei allen Herausforderungen war man sich einig: Die Chancen überwiegen.
Mit diesem Rückenwind geht das neue Führungsteam nun die kommenden Aufgaben an. Im Mittelpunkt steht dabei, die Betriebe in der Region mit vereinter Kompetenz und neuen Ideen nach vorne zu bringen.
Stand: 08.12.2025
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Ein Schlüssel dazu ist die enge Vernetzung mit Partnern aus Handwerk, Politik und Automobilbranche. Denn die Zukunft des Kfz-Gewerbes und eine nachhaltige Mobilität lassen sich nur gemeinsam gestalten. Eine Herausforderung, der sich die Kfz-Innung Tauberbischofsheim engagiert und zuversichtlich stellt.