Ausbau der hessischen Landesfachschule im Plan

Von Holger Zietz

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Schritt für Schritt kommt die Landesfachschule Hessen mit ihrer Erweiterung voran. Alles läuft bislang nach Plan, wie Thomas Holler, Obermeister der Kfz-Innung Frankfurt am Main/Taunus, bei der Mitgliederversammlung erläuterte.

Führungsspitze der Kfz-Innung Frankfurt am Main: Obermeister Thomas Holler (li.) und sein Stellvertreter Ferdinand Gandyra. (Foto:  Zietz)
Führungsspitze der Kfz-Innung Frankfurt am Main: Obermeister Thomas Holler (li.) und sein Stellvertreter Ferdinand Gandyra.
(Foto: Zietz)

Die Kfz-Innung Frankfurt am Main/Taunus ist mit dem Ausbau der Landfachschule im Plan. Bis September 2018 soll die Erweiterung mit einem Volumen von rund 3,7 Millionen Euro fertig sein, kündigte Obermeister Thomas Holler bei der Mitgliederversammlung an. Vier Werkstätten und darüber zwei Parkdecks sollen das Bildungszentrum komplettieren.

Die Einrichtung der Landesfachschule in den Sechzigerjahren war eine weitblickende Entscheidung. Weit über 100.000 Teilnehmer haben seither die Schule besucht. „Die Anforderungen an vorzuhaltender Technik und gute Trainer sind in den letzten zehn Jahren exorbitant gestiegen“, so Holler. Dafür ist die Innung auf die Unterstützung aus der Industrie angewiesen, beispielsweise in Form von Fahrzeugspenden.

Holler ging in seiner Ansprache auch auf die aktuelle Entwicklung der Branche ein. Die Freude über das Neuzulassungsplus trüben die Sorgen über die weitere Entwicklung beim Diesel. Viele Bundestrends zeigen sich auch in Hessen, einiges ist jedoch regional unterschiedlich: „Der Diesel liegt im Abwärtstrend. Reine Elektromobile stagnieren und Hybride sind im Aufwind“, fasste Holler zusammen.

Auf einen Ausblick über die nächsten Monate oder gar bis Ende 2018 wollte sich der Obermeister nicht einlassen: „Verlässliche Prognosen können wir derzeit nicht abgeben.“ Die aufgeheizte Diskussion um den Diesel trage weiter zur Verunsicherung bei. Ausgang offen. „Die Diskussion um Fahrverbote hat ja inzwischen schon hysterische Züge angenommen. Der Diesel wird als Umweltsündenbock Nummer 1 dargestellt.“

Holler schloss sich der allgemein vom Kfz-Gewerbe erhobenen Forderung an, bei der Diskussion endlich zu den Fakten zurückzukehren. „Wir benötigen klare Aussagen der Politik, die den Autofahrern Rechtssicherheit für das Benutzen ihrer Fahrzeuge geben.“

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