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Auto-1 verfehlt eigenes Absatzziel knapp

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Das Unternehmen will bei der Bilanz-Pressekonferenz die Prognose für 2022 veröffentlichen. Auto-1-Finanzchef Markus Boser hatte im November gesagt, dass er sich mit den Schätzungen der Analysten für 2022 und 2023 wohlfühlt. Diese rechnen damit, dass der Umsatz im kommenden Jahr auf knapp 7,9 Milliarden Euro anzieht und sich das Unternehmen dabei operativ an die Gewinnschwelle heranrobbt.

Auto-1 rechnet mit schwarzen Zahlen 2023

Auto-1 selbst geht davon aus, im kommenden Jahr – wie zum Börsengang angekündigt – auf Basis des bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schwarze Zahlen zu schreiben. Auto-1 hatte zuletzt die Investitionen hochgefahren, um weiter vom anhaltenden Trend eines stärkeren Gebrauchtwagenhandels über das Internet zu profitieren. „Um das Wachstum zu stemmen, wollen wir bis Ende 2023 rund 200 Millionen Euro investieren. Das ist etwas mehr, als wir beim Börsengang angekündigt haben“, verkündete Boser im November.

Der Konzern versucht seine Bekanntheit unter anderem durch Fußball-Sponsoring zu steigern. So ist Auto-1 seit dieser Saison auf dem Trikot des Fußballvereins Hertha BSC Berlin zu sehen und auch Partner von Paris Saint-Germain. Auto-1 ist sowohl im Privat- als auch im Firmenkundengeschäft tätig, war bislang aber vor allem auf den Großhandel spezialisiert. Unter der Marke Wirkaufendeinauto.de können Privatleute ihre Fahrzeuge verkaufen.

Autohero-Volumen verdreifacht

Gekauft werden kann auf der Plattform Autohero, die der Konzern derzeit mit viel Werbung zu starkem Wachstum bringen will. Über diese Marke wurden 2021 etwas mehr als 41.000 Fahrzeuge veräußert, das ist ein Plus von gut 300 Prozent. Der Absatz im Großhandelssegment zog um rund ein Viertel auf rund 555.000 Einheiten an. Damit lag der Absatz im Privatkundensegment im Bereich der zuletzt präzisierten Prognose und im Großhandelsbereich etwas darunter.

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