Die großen Autohändler 2022 Auto-Scholz ist bereit für die Agenten-Ära

Von Harald Czycholl

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Von Krise ist bei Auto-Scholz wenig zu spüren. Die Verkaufszahlen steigen, der Umsatz erreicht einen Rekordwert. Das liegt am strikten Fokus auf das Mitarbeiter- und Kundenwohl – diese Strategie dürfte sich auch mit Blick auf das Agenturmodell bezahlt machen.

Im Mercedes-Benz- und Smart-Autohaus in Bamberg wurde das MAR-2020-Konzept vollständig umgesetzt.(Bild:  Auto-Scholz)
Im Mercedes-Benz- und Smart-Autohaus in Bamberg wurde das MAR-2020-Konzept vollständig umgesetzt.
(Bild: Auto-Scholz)

Die Zahlen lassen aufhorchen: Mehr als 13.800 Neu- und Gebrauchtwagen wird die Unternehmensgruppe Auto-Scholz an ihren 15 Standorten in diesem Jahr verkaufen. Das ist eine kleine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Und auch der Umsatz steigt: von 599 Millionen Euro im Jahr 2021 auf nunmehr rund 603 Millionen Euro – ein Rekordwert in der langen Unternehmensgeschichte der Autohandelsgruppe mit Hauptsitz in Bamberg.

Wie schafft man es in diesen krisenhaften Zeiten, sich nicht nur am Markt zu behaupten, sondern die Ergebnisse sogar noch zu steigern? Michael Eidenmüller, Inhaber und Geschäftsführer von Auto-Scholz, gibt sich bescheiden: Man bewege sich bei den Verkaufszahlen „auf einem Plateau“, sagt er. Die Rückgänge in den Mercedes-Benz-Autohäusern habe man durch steigende Stückzahlen bei VW und Porsche ausgleichen können. Das Umsatzplus gehe vor allem auf die stark gestiegenen Gebrauchtwagenpreise zurück. Die Situation beschreibt Eidenmüller aufgrund der vielen Krisen durchaus als herausfordernd. „Aber es macht auch viel Freude, wenn man sieht, dass wir trotz allem Erfolg haben und wirtschaftlich sehr gut dastehen“, fügt er hinzu.