Die großen Autohändler 2023 Auto-Scholz gibt sich gute Perspektiven

Von Harald Czycholl-Hoch 5 min Lesedauer

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Pünktlich zum 130-jährigen Firmenjubiläum hat Auto-Scholz die Unternehmensnachfolge geklärt. Auf das künftige Vater-Tochter-Gespann aus Michael und Fiona Eidenmüller warten vielfältige Herausforderungen.

Am Bamberger Stammsitz präsentiert sich Auto-Scholz seit 2021 mit dem „Center of Experience“.(Bild:  Auto-Scholz)
Am Bamberger Stammsitz präsentiert sich Auto-Scholz seit 2021 mit dem „Center of Experience“.
(Bild: Auto-Scholz)

Wer Michael Eidenmüller, Inhaber und Geschäftsführer von Auto-Scholz, in seinem Büro in Bamberg gegenübersitzt, steht unter Beobachtung seines Vaters, der das Unternehmen bis 1992 führte, seiner Großmutter, die während des Zweiten Weltkriegs die unternehmerische Verantwortung trug, seines Großvaters und seines Urgroßvaters, dem Firmengründer Herrmann Scholz. Als große Schwarz-Weiß-Porträts blicken die vier Ahnen der Unternehmensgeschichte – drei Generationen – auf den heutigen Geschäftsführer und seine Besucher von der Wand herab. Mittlerweile steht fest: Auch nach der vierten Generation, die Michael Eidenmüller repräsentiert, bleibt die Geschäftsführung in Familienhand. „Ich bin sehr froh, dass ich meine Tochter gewinnen konnte, die Nachfolge anzutreten“, sagt Eidenmüller. „Das ist eine der schönsten Perspektiven für die Zukunft.“

Michael und Fiona Eidenmüller werden das Unternehmen zunächst als Vater-Tochter-Gespann führen – der Senior-Chef bleibt also an Bord. „Wir haben so viele Aufgaben, die sehr viel Zeit und sehr viel Engagement benötigen. Da bin ich froh, dass wir das gemeinsam meistern werden.“ Fiona Eidenmüller hat sich akribisch auf ihre Aufgabe vorbereitet, unter anderem durch Hospitationen bei Händlerkollegen und bei den Herstellern. „Sie will die vielen guten Ideen aufgreifen und in unsere Unternehmensgruppe einbringen“, erklärt Michael Eidenmüller. Im Fokus stehe dabei insbesondere das Thema Digitalisierung. „Da geht es um Bots, die uns unterstützen, um die IT, die auf neue Füße gestellt werden muss, und auch um die Prozessoptimierung, die wir dringend brauchen, um effizienter zu werden und die Kundenzufriedenheit weiter zu stärken und zu erhöhen“, so Eidenmüller.