Statistik der Versicherer Autoglasreparatur ist deutlich teurer

Von Doris S. Pfaff 1 min Lesedauer

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Die Kosten für Reparaturen an Autos steigen weiter: Neben Ersatzteilen und hohen Stundenverrechnungssätzen sind auch die Kosten für die Glasreparatur gestiegen, ermittelte der GDV.

Reparaturen am Autoglas sind um rund zehn Prozent teurer geworden, ermittelte der GDV.(Bild:  ProMotor)
Reparaturen am Autoglas sind um rund zehn Prozent teurer geworden, ermittelte der GDV.
(Bild: ProMotor)

Die Kfz-Versicherer in Deutschland haben im vergangenen Jahr Rekordsummen für Glasbruchschäden an kaskoversicherten Fahrzeugen gezahlt. Insgesamt wurden rund zwei Millionen Glasbruchschäden reguliert, was Kosten von 1,7 Milliarden Euro verursachte.

Dies entspricht einem durchschnittlichen Schaden von 838 Euro pro Fall, was fast einem Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, wie Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), mitteilte.

Die Preissteigerungen für Glasbruchschäden sind demnach auf drei Hauptfaktoren zurückzuführen: Erstens haben Autohersteller die Preise für Ersatzteile, insbesondere für Windschutzscheiben, in den letzten zehn Jahren um nahezu 50 Prozent erhöht. Zweitens sind die Löhne in den Werkstätten gestiegen und liegen nun bei durchschnittlich 188 Euro pro Stunde.

Drittens erfordert der technische Fortschritt kompliziertere Arbeiten, insbesondere bei Fahrzeugen mit Assistenzsystemen, deren Installation und Kalibrierung den Austausch von Windschutzscheiben um etwa 25 Prozent verteuere, so der GDV.

Aufgrund der stark gestiegenen Reparaturkosten sehen sich die Kfz-Versicherer mit einem finanziellen Verlust von über drei Milliarden Euro im vergangenen Jahr konfrontiert und rechnen für dieses Jahr mit einem weiteren Verlust von rund zwei Milliarden Euro.

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