VDA-Präsidentin „Autohändler sind von elementarer Bedeutung“

Von Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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VDA-Präsidentin Hildegard Müller spricht am Montag beim Sommerempfang des Kfz-Gewerbes Sachsen über die klimaneutrale Mobilität der Zukunft. »kfz-betrieb« fragte sie bereits vorab danach, welche Rolle das Kfz-Gewerbe in dieser Zukunft haben wird.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller sieht beim Vertrieb von Neuwagen den Autohandel weiterhin in einer tragenden Rolle – trotz des zunehmenden Direktvertriebs durch die Hersteller.(Bild:  Dominik Butzmann)
VDA-Präsidentin Hildegard Müller sieht beim Vertrieb von Neuwagen den Autohandel weiterhin in einer tragenden Rolle – trotz des zunehmenden Direktvertriebs durch die Hersteller.
(Bild: Dominik Butzmann)

Beim Sommerempfang des Kfz-Gewerbes Sachsen in Dresden wird darüber gesprochen, gemeinsam die klimaneutrale Mobilität der Zukunft zu gestalten. Welche Rolle nimmt dabei aus Ihrer Sicht das Kfz-Gewerbe ein?

Hildegard Müller: Klimaneutrale Mobilität zu realisieren ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Industrie, Politik und Gesellschaft. Die deutsche Automobilindustrie treibt die Transformation mit Investitionen und Innovationen voran und investiert von 2023 bis 2027 rund 250 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, insbesondere in die Weiterentwicklung der Elektromobilität sowie in die Digitalisierung. Damit die Verbraucherinnen und Verbraucher den Umstieg zur E-Mobilität wagen und in Zukunft begeisterte Nutzerinnen und Nutzer sind, ist auch entscheidend, dass sie immer und überall laden können. Hier ist die Politik gefordert, die Ziele des Masterplans Infrastruktur müssen schnellstmöglich umgesetzt werden.