Elektromobilität Autohandel fordert Klarheit zur E-Prämie

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Seit der Ankündigung der E-Prämie und ersten Aussagen zu ihrer Ausgestaltung schweigt das Umweltbundesministerium. In einem Brief an Ressortchef Carsten Schneider fordert der ZDK dringend Klarheit. Auch der VAD kritisiert die Hängepartie rund um die Kaufförderung.

Mit einer Kaufprämie möchte die Bundesregierung den Absatz von E-Autos anschieben. Doch die Förderkriterien sind weiterhin unbekannt, kritisiert die Branche. (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit einer Kaufprämie möchte die Bundesregierung den Absatz von E-Autos anschieben. Doch die Förderkriterien sind weiterhin unbekannt, kritisiert die Branche.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Fast drei Wochen nach Bekanntgabe der Eckpunkte zur neuen Elektroauto-Kaufprämie warten Autohandel und Kunden weiter auf die Veröffentlichung der detaillierten Förderkriterien. In vielen Autohäusern verschieben insbesondere einkommensschwächere Kunden ihre Kaufentscheidung, bis klar ist, ob und in welcher Höhe sie eine staatliche Förderung erhalten.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat sich deshalb direkt an Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt und um einen Termin gebeten, um die Lage im Handel und die offenen Punkte zur Ausgestaltung der Prämie zu erörtern. Mit dem Schreiben übermittelte der Verband zugleich eine Liste zentraler Praxisfragen.