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„Damit erreichen wir nicht nur ein gutes Bild in der Öffentlichkeit, sondern insbesondere zufriedene Kunden“, sagt Josef Bleker. Durch das einheitliche Konzept sollen die Kundendienstmitarbeiter mehr Sicherheit im Umgang mit den Kunden erlangen. Das führe zu einer positiven Resonanz und damit zu mehr Freude an der Arbeit.
Es begann am Butenwall
Die Geschichte des Unternehmens startete mit einem kleinen Lackierbetrieb in Borken. Josef Bleker senior erweiterte den damals schon bestehenden väterlichen Malerbetrieb um eine Autolackierwerkstatt. Diese befand sich bis 1964 am Butenwall 65. Schnell reichte aber der Platz nicht mehr aus, und Bleker begann mit dem Neubau eines Fahrzeuglackierbetriebs an der Königsberger Straße.
Den Weg zum Vertragshändler beschritt das Unternehmen mit der Marke Citroën Ende der sechziger Jahre. Heute ist das Autohaus Deutschlands größter Citroën-Händler. In den Siebzigern fiel die Entscheidung, die italienische Kultmarke Alfa Romeo ins Programm aufzunehmen. 1983 gründeten die Brüder Josef, Hermann und Bernd Bleker die Autohaus Bleker Gmbh, woraufhin der Ausbau aller Citroën-Standorte folgte.
Der Ursprungsstandort am Butenwall geriet bei dem Wachstum nie in Vergessenheit. 1992 nahmen die Bleker-Brüder das alte Gebäude wieder in Betrieb und funktionierten es um für die Sonderfahrzeugwerkstatt und die Sattlerei. Diese besteht bis heute und ermöglicht es den 18 Mitarbeitern, monatlich bis zu 20 Fahrzeuge zu bearbeiten.
1995 kam mit Peugeot eine weitere französische Marke zum Bleker-Angebot hinzu. Das erste Löwen-Centrum eröffnete die Autohausgruppe am Standort Bochold.
Bleker wächst mit Peugeot
Bis 2004 folgten weitere Löwen-Centren in Borken, Dülmen und Münster-Roxel. Im selben Jahr entschieden sich die Gebrüder Bleker dazu, das Autohaus Twent in Münster zu übernehmen, und machten mit der Marke Renault das französische Trio komplett. Nach dem Neubau des Autohauses Renault Twent 2006 in Borken schloss Bleker 2008 mit Dacia die Lücke in der Produktpalette.
Das älteste Geschäftsfeld, die Fahrzeuglackierung, umfasst mittlerweile 15 Angestellte auf einer Werkstattfläche von gut 500 Quadratmetern. Neben den eigenen Kundenfahrzeugen beleben auch Fahrzeuge von umliegenden Autohäusern das Tagesgeschäft. Von den drei Brüdern ist Bernd Bleker verantwortlich für die Lackiererei.
Einzigartige Firmenstruktur
Die heutige Strategie des Unternehmens sieht vor, sich möglichst breit im Automobilsektor aufzustellen. „Wir haben durch die vielfältigen Unternehmensbereiche eine einzigartige Firmenstruktur geschaffen. Dies gibt uns Sicherheit und Handlungsfähigkeit, was unseren Kunden zugute kommt. Die breite Ausrichtung des Unternehmens und der Zusammenhalt der Gebrüder Bleker hat sich in der Vergangenheit als Erfolgsrezept bewährt“, erklärt Bernd Bleker.
Die Gesellschafter sehen ein weiteres Wachstum voraus. Das Unternehmen soll sich stetig nach vorne entwickeln, dabei aber nie den Charme eines Familienbetriebs verlieren. Dieser sei laut den Gebrüdern Bleker einer der größten Vorteile, den ihre Kunden ziehen könnten. „Wir leben das Familienunternehmen in allen Bereichen. Der Kunde soll sich bei uns sicher, wohl und gut aufgehoben fühlen. Seit 25 Jahren verwenden wir die Erträge aus dem Vertrieb für zukunftsweisende Investitionen im Unternehmen. Mit strategischem Marketing und kundenorientiertem Vertrieb konnten wir dafür sorgen, dass da, wo Bleker draufsteht, auch Bleker drin ist“, sagt Hermann Bleker.
Für das Münsterland
Sollten sich weitere Standorte zur Unternehmensgruppe gesellen, dann welche in der Region. Das Autohaus sieht sich ganz klar als ein Unternehmen aus dem Münsterland für das Münsterland.
Die Nähe zu den heimatlichen Gefilden zeigt sich auch im Engagemet vor Ort: Hermann Bleker ließ sich zum Beispiel 2008 zum Innungsobermeister wählen. Darüber hinaus unterstützt die Bleker-Gruppe soziale Projekte wie „Nachbarn in Not“ oder „Lichtblicke“. In kleinerem Rahmen sponsert Bleker lokale Vereine und Organisationen und engagiert sich im Bereich des Breitensports sowie der Kunst und Kultur.
Alles Handeln, alle Aktionen, Prozesse und Gedanken laufen dabei stets auf das gleiche hinaus: „Bei allem, was wir in den Autohäusern leisten müssen, dürfen wir nicht das Wichtigste für unsere Unternehmensgruppe aus den Augen verlieren: den Kunden. Das haben wir in der 60-jährigen Firmengeschichte nie vergessen“, sagt Josef Bleker.
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