Autohaus Geisser punktet als flexibler Flottenvermieter

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Auch die Mitarbeiter von Flottenkunden, die ihre Probezeit nicht schaffen, helfen Geisser unter Umständen weiter. Nicht, weil sie gleich ein Auto bestellen. Aber weil sie ihrem neuen Arbeitgeber das Autohaus als flexiblen Langzeitvermieter empfehlen. „Dann rutschen wir in die nächste Firma rein“, sagt Walter. Der Geschäftsführer ist stolz darauf, dass das System der Autohausgruppe Geisser schon vor der Einführung der offiziellen Schwedenflotte umgesetzt wurde.

Das Großkundengeschäft war für das Autohaus Geisser über die Jahre hinweg wichtiger Wachstumstreiber. Die Mundpropaganda zufriedener Kunden öffnete immer wieder die Tür zu anderen Unternehmen. In diesem Jahr rechnet der Geschäftsführer damit, über alle Marken hinweg insgesamt zwischen 5.000 und 6.000 Neu- und Gebrauchtwagen zu verkaufen. Der Umsatz wird sich voraussichtlich auf bis zu 195 Millionen Euro belaufen.

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Trotz des Wachstums über die Jahre setzt Geisser im Flotten- wie im Privatkundengeschäft nach wie vor auf die persönliche Note. „Viele Kunden bestätigen uns den freundlichen Service und unsere Zuverlässigkeit – und das regelmäßig“, sagt Walter. So verzeichne das Handelsunternehmen eine hohe Kundenloyalität, die es über die Jahre habe festigen können. Einen Beitrag dazu hat geleistet, dass Geisser sein Markenportfolio seit Beginn der Neunzigerjahre von Volvo über Jaguar und Land Rover bis hin zu Maserati erweiterte. „Es gibt immer wieder Kunden, die beim Fahrzeugkauf noch draufsatteln wollen. Dabei hilft uns Maserati; deswegen haben wir die Marke hinzugenommen.“

Geschäftsführer Walter legt Wert darauf, dass die Autohausgruppe Geisser nach wie vor ein familiengeführtes Unternehmen ist. Stefan Geisser als alleiniger Inhaber ist im Tagesgeschäft aktiv. Vor allem aber sei das Miteinander der Belegschaft so, wie man es aus kleineren Betriebe kenne – und das spiegle sich auch in der Konfliktkultur wider: „Wir sind wie eine große Familie. Da kracht es manchmal, dann sprechen wir miteinander – und dann verstehen wir uns auch wieder“, sagt Walter.

Dass das Miteinander im Unternehmen stimme, belege auch die vergleichsweise niedrige Fluktuation in der Belegschaft. Führungskräfte rekrutiere das Unternehmen oft aus den eigenen Reihen. Wenn diese dann Positionen in den Außenfilialen der Gruppe besetzt haben, sorgen sie dafür, dass die familiären Werte des Unternehmens auch dort gelebt werden – und die Verbindlichkeit im Kundenkontakt.

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