Die großen Autohändler Deutschlands 2024 Autohaus Hermann – Konsequent unterwegs

Von Stephan Richter 4 min Lesedauer

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Die Hermann-Gruppe konnte 2024 ihr Gebrauchtwagengeschäft noch weiter verbessern und wichtige Erträge erwirtschaften. Damit sieht sich der Händler zwar noch nicht am Ziel, ist jedoch gut für die Zukunft aufgestellt.

Die Hermann-Gruppe ist an sieben Standorten und den Pkw-Marken Renault, Dacia und Ford aktiv. (Bild:  Hermann-Gruppe)
Die Hermann-Gruppe ist an sieben Standorten und den Pkw-Marken Renault, Dacia und Ford aktiv.
(Bild: Hermann-Gruppe)

Michael Zimbal, Geschäftsführer des Autohauses Hermann, stellt das Wichtigste gleich zu Beginn fest: „Regional haben wir alles fest im Griff. Im vergangenen Jahr haben wir uns auf die Marke ‚Hermann’ und unsere Prozesse konzentriert, dabei zwar den Handel nicht neu erfunden, sind jedoch unserem Weg, den wir schon seit Jahren eingeschlagen haben, konsequent weitergegangen!“ Mit seinen Ausführungen zielt der Geschäftsführer insbesondere auf die gestiegenen Zahlen im Gebrauchtwagengeschäft, das in gewisser Weise sein Steckenpferd ist. Schon vor zwölf Jahren hat das Autohaus – initiiert von Firmengründer Wolfgang Hermann – den „Markt der kleinen Preise“ gestartet. Heute ist das Angebot aktueller denn je. Es sorgt immer noch für gute Geschäfte und ist an allen sieben Standorten der Unternehmensgruppe präsent. Das Angebot richtet sich an junge Kunden oder Käufer, die nach günstigen Fahrzeugen suchen. Für die Zukunft eines Autohauses sei es existenziell notwendig, auf diesen Gebieten aktiv zu sein und Angebote für Stamm- oder Neukunden zu schaffen.

Seither hat das Unternehmen fast keine Gebrauchtwagen mehr an Aufkäufer abgegeben. Stattdessen werden die Autos intern repariert oder aufbereitet. Mit seinen zwölf Mitarbeitern im vor einigen Jahren eingerichteten zentralen Gebrauchtwagen-Aufbereitungszentrum kommt das Unternehmen an seine personellen Grenzen. Denn 2024 zog der Umsatz um zwanzig Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Die Autos kommen klassisch aus Inzahlungnahmen. Ergänzend dazu kooperiert das Autohaus für den Zukauf mit Banken und alternativen Quellen, um den Bestand attraktiv zu halten. Denn neben den Hausmarken Renault, Dacia und Ford soll das Gebrauchtwagenangebot den gesamten Fahrzeugmarkt repräsentieren.