Die großen Autohändler 2022
Autohaus Müller macht margenstarke Geschäfte
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Die Müller-Gruppe aus Losheim schaut trotz der Einbrüche im letzten Quartal und Krisenstimmung optimistisch auf 2023. Die Umgestaltung der Händlernetze sieht das Unternehmen kritisch.
Wenn Joachim Müller, Seniorchef der Müller-Gruppe, auf das Jahr 2022 zurückblickt, ist er mehr als zufrieden: „Die Erträge sind deutlich gestiegen, und wir haben eine Umsatzrendite von durchschnittlich über drei Prozent bei allen Marken.“ Die Geschäfte in diesem Jahr seien allesamt margenstark gewesen. Für die Autohausgruppe lief es 2022 recht gut, und die Pläne für 2023 sind groß. Mit der Übernahme des BMW-Standorts in Trier setzt Müller weiter auf Wachstum: In 16 Autohäusern und an 11 Standorten in Rheinland-Pfalz und im Saarland vertreibt das Familienunternehmen Müller die Marken BMW, Mini, Skoda, Mazda, Peugeot und ab 2023 auch Opel.
Auch wenn das Losheimer Unternehmen im letzten Quartal eine deutliche Kaufzurückhaltung der Kunden spürt, ausgelöst durch die Krisenstimmung wegen der hohen Energiekosten und der Inflation, rechnet Müller noch mit einem leichten Umsatzanstieg gegenüber 2021. Wegfallende Rabatte und gestiegene Fahrzeugpreise hatten insgesamt für höhere Erträge gesorgt.
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