Autohaus Raiffeisen übernimmt Nissan-Händler Juli

Von Christoph Baeuchle

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Groß ist die Übernahme nicht, aber wichtig: Das Autohaus Raiffeisen integriert den Wittlicher Nissan-Händler Juli. Die Betriebsübergabe hilft beiden Seiten.

Einer von zwei Standorten der Raiffeisen-Gruppe in Wittlich.(Bild:  Autohaus Raiffeisen)
Einer von zwei Standorten der Raiffeisen-Gruppe in Wittlich.
(Bild: Autohaus Raiffeisen)

Die Autohausgruppe Raiffeisen hat einen zusätzlichen Standort. Ab Anfang Dezember gehört auch der kleine Nissan-Betrieb Juli aus Wittlich zum Unternehmen. Damit hat das Autohaus Raiffeisen neben den Filialen in Bitburg und Trier künftig zwei Standorte in Wittlich.

Dem Autohaus Juli, einem Betrieb mit sechs Mitarbeitern, war es allein nicht möglich, alle Anforderungen des Importeurs zu stemmen. Die anstehenden Investitionen tätigt nun die Autohausgruppe Raiffeisen: Anfang 2018 wird der Ausstellungsraum komplett nach den aktuellen Herstellervorgaben umgebaut, ebenso erfolgt der Aufbau einer neuen, CI-gerechten Außensignalisation.

In Wittlich ist Raiffeisen bereits seit mehr als vier Jahrzehnten präsent. Vor zwanzig Jahren hatte die Gruppe in einen neuen Ausstellungsraum investiert. Die grundsätzlichen Platzprobleme sind allerdings geblieben. Das löst nun die Übernahme: „Am neuen Standort haben wir eine große Werkstatt“, erläutert Klaus-Peter Fritzen, stellvertretender Geschäftsführer. In diesen Standort will er die Karosserieabteilung integrieren.

Alle Mitarbeiter vom Autohaus Juli bleiben an Bord, auch die Geschäftsführerin. Damit arbeiten künftig in den vier Raiffeisen-Autohäusern in Wittlich, Trier und Bitburg 110 Mitarbeiter. Sie stemmen einen Absatz von mehr als 2.000 Fahrzeugen, darunter 1.300 Renault (Pkw und Transporter), 600 Dacia und rund 150 Nissan. „Schon jetzt gehört das Autohaus Raiffeisen zu den 20 größten und erfolgreichsten Renault- und Dacia-Händler in Deutschland“, sagte Geschäftsführer Helmut Simon.

Weitere Übernahmen sind durchaus denkbar: „Die Betriebe müssen allerdings zur Gruppe passen“, betont Fritzen. Sein Kernland in der Eifel will das Autohaus nicht verlassen, neue Marken über die drei bestehenden hinaus wollen die Geschäftsführer nach jetzigem Stand nicht dazunehmen.

Raiffeisen ist seit 1972 im Autohandel tätigt, obwohl die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) vor allem im Agrarhandel aktiv ist. Dazu gehört auch der Landmaschinenvertrieb. Mit fast 2.300 Mitarbeitern an rund 200 Standorten ist die RWZ für 150 Mitgliedsgenossenschaften sowie für mehr als 40.000 Landwirte, Winzer und Gartenbauer ein wichtiger Ansprechpartner.

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