i-Kfz Nur 15 Fahrzeuge bislang voll automatisiert zugelassen

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Seit Anfang September können Fahrzeuge automatisiert angemeldet werden – zumindest theoretisch. Denn die Bilanz ist bislang ernüchternd und nach drei Monaten funktioniert das Verfahren fast nirgends. Daran wird sich voraussichtlich so schnell nichts ändern.

Bislang können Autohäuser online nur Fahrzeuge auf sich selbst zulassen. Kundenfahrzeuge können theoretisch über die Großkundenschnittstelle von großen Autohäusern oder Dienstleistern angemeldet werden, doch seit dem Start von i-Kfz im September 2023 hat das nur in den wenigsten Fällen funktioniert.(Bild:  A.Fenqler www.das-fotoprojekt.de 53859Niederkassel,)
Bislang können Autohäuser online nur Fahrzeuge auf sich selbst zulassen. Kundenfahrzeuge können theoretisch über die Großkundenschnittstelle von großen Autohäusern oder Dienstleistern angemeldet werden, doch seit dem Start von i-Kfz im September 2023 hat das nur in den wenigsten Fällen funktioniert.
(Bild: A.Fenqler www.das-fotoprojekt.de 53859Niederkassel,)

Seit der am 1. September gestarteten vierten Stufe der internetbasierten Kfz-Zulassung (i-Kfz) konnten bislang über die Großkundenschnittstelle (GKS) des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) nur einzelne Autos – genau 15 Stück – zugelassen und 784 abgemeldet werden – bundesweit, wohlgemerkt. Nur 111 von den 420 bundesweiten Hauptzulassungsstellen seien Stand Anfang Dezember überhaupt in der Lage, das Verfahren durchzuführen.

Diese Bilanz legte Florian Cichon, Vorstandsvorsitzender der Premiumzulasser eG vor. Seit Spätsommer kooperiert die Kölner Genossenschaft mit dem nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbe. Ursache für die Startschwierigkeiten von i-Kfz seien fehlende Voraussetzungen des Systems der Behörden.