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Autos, die 2020 ihren Abschied nehmen

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Auch den nächsten Abschied werden nur die wenigsten bemerken. Nach 10 Jahren Bauzeit hat der Bentley Mulsanne ausgedient. Das Flaggschiff der zum VW-Konzern gehörenden Luxus-Marke erhält zudem keinen Nachfolger; diese Position soll der Flying Spur übernehmen.

Ganz ohne Nachfolger bleibt auch die Mercedes X-Klasse. Das Aus für den Pick-up kam nach nur drei Jahren. Die Verkaufszahlen stimmten nicht. Das Konzept, ein Arbeitstier – die Plattform stammt vom Kooperationspartner Nissan – optisch und technisch aufzuhübschen, ist nicht aufgehangen. Im Vergleich zum Nissan Navara oder dem ebenfalls baugleichen Renault Alaskan tritt die X-Klasse außen und innen deutlich edler auf. Als einziges Modell in dem Trio verfügt der Mercedes zudem über einen optionalen Sechszylindermotor sowie einen permanenten, nicht nur zuschaltbaren Allradantrieb. Handwerker und Gewerbetreibenden goutierten dies aber nicht, dafür war der Pick-up mit Stern einfach zu teuer.

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Gar nicht teuer war hingegen der Fiat Fullback, ein fast waschechter Klon des Mitsubishi L200. Der italienische Ableger des japanischen Urgesteins hielt immerhin vier Jahre durch, bis er ausgemustert wurde. Er wurde als Double-Cab (Fünfsitzer), Extended Cab (2+2-Sitzer) und Fahrgestell angeboten. Zur Wahl standen Heck- sowie Allradantrieb.

Nachfolger für den Amarok

Kein Ableger oder Klon war bislang der VW Amarok, sondern eine VW-Eigenentwicklung. Der seit 2010 erhältliche Pick-up war recht erfolgreich unterwegs; trotzdem wurde seine Produktion im Frühjahr eingestellt. Ihm drohte von zweifacher Seite Ungemach. Die ab September strengeren Abgasvorschriften hätten eine Umrüstung der Motoren nicht als wirtschaftlich sinnvoll erscheinen lassen. Schließlich steht auch bei einem Pick-up ab rund zehn Jahren Bauzeit ein Modellwechsel an.

Statt aber einen Nachfolger auf die vier Räder zu stellen, hat sich VW entschieden im Rahmen der mit Ford geschlossenen Kooperation bei Nutzfahrzeugen einen Nachfolger anzubieten. Der dürfte dann mehr Ford Ranger als VW Amarok sein. Das Produktionsende am Standort in Hannover hat auch strategische Gründe. Hier sollen unter anderem batterieelektrische Nützlinge wie der ID. Buzz vom Band laufen.

Nach neun Jahren ist Schluss mit zwei Schwestermodellen

Nicht besonders nützlich, dafür spaßig gestaltete sich das Fahren mit den Schwesternmodellen Toyota GT 86 und Subaru BRZ. Der 147 kW/200 PS starke Zweiliter-Vierzylinder-Boxermotor reicht für sportives Fahrvergnügen. Der 2+2-Sitzer überzeugt mit klassischen Proportionen wie lange Motorhaube, knackiges Heck und tiefen Schwerpunkt. Nach neun Jahren ist jetzt aber Schluss.

Wer einen sportlichen Toyota will, muss entweder zum kleinen Yaris GR (192 kW/261 PS) oder zum GR Supra (250 kW/340 PS) greifen. Der Wegfall des BRZ hinterlässt dagegen bei Subaru eine Lücke im Angebot. Aber wer weiß, vielleicht kommt er ja zurück. Die zweite Generation ist Ende 2020 in den USA gestartet.

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