Avalon-Übernahme ist perfekt
Die Emil Frey Gruppe Deutschland hat die Übernahme von fünf Autohäusern der Pendragon-Gruppe in Frankfurt und München abgeschlossen. Das Unternehmen bestreitet damit 15 Prozent der deutschen Jaguar-Verkäufe.
Die Emil Frey Gruppe Deutschland hat die Übernahme von fünf Avalon-Autohäusern der Pendragon-Gruppe in Frankfurt und München abgeschlossen. Mit den neuen Standorten baut die Frey-Gruppe nach eignenen Angaben ihre Position im Vertrieb der Marken Jaguar, Land Rover und Aston Martin aus.
Seit dem 1. Juli ist das Netz der Autohäuser der Emil Frey Gruppe Deutschland (EFGD) um fünf Autohäuser engmaschiger gestrickt. In Frankfurt, Kronberg, Starnberg sowie zweimal in München vertritt der Mehrmarken-Konzern nun Jaguar, Land Rover sowie Aston Martin. Die Standorte bezeichnete Frey-Geschäftsführer Klaus Fricke als "interessant für die Marken". Insgesamt verkauft die Gruppe nun Jaguar und Land Rover deutschlandweit in acht und Aston Martin in drei Betrieben.
Die neu erworbenen Autohäuser firmieren fortan als "Avalon Premium Cars GmbH" und sollen die Marken Jaguar und Land Rover exklusiv führen. Gleichzeitig bündelt die Frey-Gruppe ihre Aktivitäten für diese Marken in der neuen Firma. Die Geschäftsführung und operative Steuerung übernimmt vorübergehend Klaus Fricke. Jeffrey L. Scott, Geschäftsführer der Jaguar Deutschland GmbH und der Land Rover Deutschland GmbH, begrüßte den Einstieg der Frey-Gruppe.
Darüber hinaus wird die Frey-Tochter AM Automobile GmbH in Kronberg den Aston-Martin-Vertrieb bündeln. Die Geschäftsführung übernimmt Bernhard Linnenschmidt. Der CEO von Aston Martin, Dr. Ulrich Bez, erwartet mit dem Einstieg des neuen Partners einen weiteren Ausbau der Position von Aston Martin im süddeutschen Raum.