Umweltbonus BAFA lässt Autohandel und Kunden im Ungewissen

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Reicht der Fördertopf für den Umweltbonus 2023 aus oder nicht? Eine Antwort darauf gibt es nicht, auch nicht darauf, ob das zuständige Bundesamt BAFA rechtzeitig Informationen über den Füllzustand herausgibt. Der ZDK moniert die fehlende Transparenz beim Umweltbonus.

Das Risiko, dass durch die Deckelung der Fördertopfs nicht alle Anträge auf den Umweltbonus in diesem Jahr positiv beschieden werden können, ist hoch.  (Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das Risiko, dass durch die Deckelung der Fördertopfs nicht alle Anträge auf den Umweltbonus in diesem Jahr positiv beschieden werden können, ist hoch.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Für Marcus Weller, ZDK-Experte für Elektromobilität, ist die aktuelle Hängepartie mehr als ärgerlich. Wie berichtet, droht in diesem Jahr erstmals seit Bestehen des Umweltbonus die Gefahr, dass der Fördertopf nicht ausreicht.

Grund dafür sind die Deckelung für 2023 auf 2,1 Milliarden Euro (2022: 5 Milliarden) und die hohe Altlast von Anträgen aus Ende 2022, die die diesjährigen Fördermittel mitbelasten. „Das Problem daran ist, dass der Autohandel den Kunden nicht sicher beraten kann, ob und auf welche Fördermittel er zählen kann“, so Weller.