Fahrzeuginventur
Bei der Bestandsaufnahme Zeit sparen mit Apps
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Inventuren sind Zeitfresser: Sie kosten dutzende Extrastunden an Personalaufwand – und die Daten sind mitunter erst nach Wochen verfügbar. Mithilfe von Apps lässt sich der Aufwand auf einen Bruchteil der Zeit reduzieren.
Man nehme: einen Stapel Klemmbretter, einen Stapel Erfassungsbögen und einen Karton voller Kugelschreiber. Dann braucht man noch einige Mitarbeiter, aufgeteilt in Zweiergruppen, die von Fahrzeug zu Fahrzeug gehen und jedes einzelne händisch erfassen. Fahrgestellnummer, Zustand, genauer Standort – alles muss exakt auf die Erfassungsbögen übertragen werden. Das ist ein größeres – und vor allem langwieriges – Unterfangen; der Aufwand steigt mit der Anzahl der Standorte und dem Fahrzeugbestand.
Die Fahrzeuginventur ist eine lästige Pflicht, die sämtliche Kfz-Betriebe mindestens einmal pro Jahr zu erfüllen haben. Rund um den Bilanzstichtag gilt es, den Fahrzeugbestand genau zu erfassen und an die Buchhaltung weiterzugeben. Bei der Inventur werden alle vorhandenen Bestände in einem Unternehmen erfasst. Dabei werden die Vermögenswerte zum jeweiligen Stichtag erfasst und schriftlich dokumentiert. Nach § 240 HGB und §§ 140 und 141 der Abgabenordnung sind Kaufleute zur Inventur verpflichtet. Sie ist Teil der ordnungsgemäßen Buchführung. Fehler können für Betriebe teuer werden – wenn diese etwa im Rahmen einer Steuerprüfung auffallen. Und auch für das Management können Probleme entstehen: „Wenn die Fahrzeuginventur nicht richtig durchgeführt wird, dann ist das Unternehmen sich nicht im Klaren über den eigenen Bestand und den Zustand der Fahrzeuge“, sagt-Barbara Lux-Krönig, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin aus München. „Dies erschwert den Betrieb des Unternehmens und den Kundenservice.“
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