Beissbarth: Wie von Geisterhand

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Um den Prozess der elektronischen Achsvermessung schneller und damit lukrativer zu machen, vermisst das „Touchless“ Fahrwerke völlig berührungslos.

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Das FWA 9000 vermisst Fahrwerke ohne jeglichen Kontakt zum Rad.
Das FWA 9000 vermisst Fahrwerke ohne jeglichen Kontakt zum Rad.
(Foto: Beissbarth)

Mit dem „Touchless“ stellt Beissbarth ein berührungslos arbeitendes Achsmessgerät vor. Es ermöglicht präzise Fahrwerksvermessungen innerhalb kürzester Zeit. Dabei misst es ohne jeglichen Kontakt zum Rad, somit auch ohne die Anbringung von Tafeln oder Elektronik am Rad und damit ohne mechanische Toleranzen, was Messfehler verhindert – vom verminderten Aufwand für den Anwender ganz zu schweigen.

Das Touchless projiziert Tausende Laserpunkte auf den Reifen und das Fahrgestell und erfasst diese mithilfe zweier Stereokameras. Die Laserpunkte werden so identifiziert und dienen als Referenzpunkte für eine geometrische und simultane Vierrad-Achsvermessung. Erste Messergebnisse für Einzelspur, Gesamtspur und Sturz stehen innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung, so Beissbarth. Zudem erlaubt das Gerät dank seiner vier Messwertaufnehmer eine permanente Livekontrolle der Messergebnisse.

Nutzen können Werkstätten das Achsmessgerät idealerweise in Verbindung mit einer Viersäulenhebebühne wie z. B. der VLH 4345 LA. Dank speziell entwickelter Adapter ermöglicht sie ein schnelles Einstellen der Messköpfe auf verschiedene Fahrzeugradstände. Die Beissbarth Datenbank mit Fahrzeugwerten zur Vorbereitung der Messung und visueller praktischer Einstellhilfe umfasst 130 Hersteller mit rund 30.000 Fahrzeugtypen und ist in 16 Sprachen erhältlich. Notwendige Updates liefert ein Online-Softwarecenter.

Beissbarth auf der Automechanika: Halle 9.0, Stand D06 und Stand D16

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