Neujahrsempfang der Berliner Innungen Handwerk in der Hauptstadt rückt zusammen

Von Holger Zietz 1 min Lesedauer

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Es geht nur gemeinsam, so das Fazit von fünf Berliner Handwerksinnungen bei ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang. Die Kfz-Innung forderte unter anderem schnellere Genehmigungsverfahren. Mit dabei war Franziska Giffey, die stellvertretende Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin.

Aufmerksames Publikum: (v. l.) Franziska Giffey, Bürgermeisterin von Berlin im Senat Wegner und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Carsten Joschko, Obermeister Elektro-Innung Berlin, Ralf Leuthäuser, stellv. Obermeister SHK-Handwerk Berlin, Stephan Ziemann, Landesinnungsmeister Dachdeckerhandwerk, und Thomas Lundt, Obermeister der Berliner Kfz-Innung.(Bild:  Zietz - VCG)
Aufmerksames Publikum: (v. l.) Franziska Giffey, Bürgermeisterin von Berlin im Senat Wegner und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Carsten Joschko, Obermeister Elektro-Innung Berlin, Ralf Leuthäuser, stellv. Obermeister SHK-Handwerk Berlin, Stephan Ziemann, Landesinnungsmeister Dachdeckerhandwerk, und Thomas Lundt, Obermeister der Berliner Kfz-Innung.
(Bild: Zietz - VCG)

Die Klimaziele der Bundesregierung lassen fünf Berliner Innungen enger zusammenrücken. Gemeinsam suchen die Innungen der Dachdecker, des Elektrohandwerks, der Schornsteinfeger, der Heizungs- und Klimatechniker sowie des Kfz-Gewerbes nach dem richtigen Weg zum besseren Klima. Zusammen sprechen sie mit der Politik, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu erhalten.

Das bekräftigten die Innungen auf ihrem gemeinsamen Neujahrsempfang, der Mitte Januar im Palais am Funkturm in Berlin stattfand. Gemeinsam formulierten sie dabei ihre Ziele gegenüber der Politik.

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So forderte Thomas Lundt, Obermeister der Kfz-Innung Berlin, schnellere Genehmigungsverfahren durch die Behörden. Anlagen zur Solarstromerzeugung könnten nicht gebaut oder nicht in Betrieb genommen werden, weil die Genehmigung fehle und lange auf sich warten lasse. „Es geht nur gemeinsam“, betonte Lundt.

Die fünf Innungen in Berlin haben bei ihrer Tätigkeit viele Schnittstellen, von der Elektromobilität bis hin zur Fotovoltaikanlage auf dem Dach. Die jeweils sichere Ausführung der Arbeiten durch Fachleute müsse dabei gewahrt bleiben.

Franziska Giffey war als Bürgermeisterin und Wirtschaftssenatorin der Stadt Berlin zum Neujahrsempfang eingeladen und sprach sich für eine Imagesteigerung der beruflichen Bildung im Handwerk aus. „Wir wollen Energie aus erneuerbaren Quellen – aber wer macht es denn?“ Der Fachkräftemangel sei zum limitierenden Faktor geworden, sagte die Bürgermeisterin.

Arbeit und Ausbildung im Handwerk sollten eine Aufwertung erfahren und gesellschaftlich anerkannt werden. Die Landesregierung habe ein Bündnis für Ausbildung gegründet, um speziell klimarelevante Berufe nach vorne zu bringen. „Wer etwas für den Wandel tun will, der soll einen Beruf ergreifen, der sich mit dem Thema beschäftigt“, so Giffey. Das sei für das Klima besser als Aktionen auf Berliner Straßen wie die der Klimakleber.

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