Beru-Kerzen bleiben bei Federal-Mogul
Federal-Mogul hat seine Vertriebsvereinbarung mit der Beru-Mutter Borg-Warner um fünf Jahre verlängert und darf weiter exklusiv Beru-Zündkerzen in den Aftermarket liefern.
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Die Zündkerzenmarke Beru hat auf dem deutschen Markt immer noch einen guten Stand, auch wenn das Unternehmen längst im amerikanischen Borg-Warner-Konzern aufgegangen ist. Dieses Unternehmen kümmert sich allerdings nur um die Erstausrüstungskunden und hat den Aftermarket-Vertrieb seinen amerikanischen Landsleuten von Federal-Mogul überlassen.
Federal-Mogul Motorparts hat nun für weitere fünf Jahre mit Borg-Warner den weltweit exklusiven Vertrieb von Beru-Zündungsprodukten im Aftermarket vereinbart. Das Unternehmen baut mit dem neuen Vertrag, der im Januar 2018 in Kraft tritt, seine Position im Ersatzteilgeschäft für Zünd- und Glühkerzen, Zündspulen, Zündkabeln, Steuerungseinheiten und Sensoren weiter aus. Das Beru-Glühkerzenprogramm für Dieselmotoren spielt hierbei eine entscheidende Rolle.
Alle Zündungsprodukte aus einer Hand
Die Verlängerung des Vertrags ist ein Teil der Strategie von Federal-Mogul Motorparts, Kunden sämtliche Zündungsprodukte aus einer Hand liefern zu können. Durch die Kooperation mit Borg-Warner und die Logistik- und Lagerkapazitäten von Federal-Mogul erhalten Kunden einen einfachen Zugang zu dem Produktportfolio.
Ab sofort ist das Beru-Zündungsangebot Bestandteil des europäischen „F-M For Me“-Programms. Das bietet nicht nur Produkttrainings für Monteure, sondern auch Vertriebsunterstützung für Werkstattinhaber. Einen zusätzlichen Mehrwert erhalten Beru-Kunden durch den Zugang zum Produktprogramm der Marke Champion, über das sie ihr Angebot erweitern können. Champion liefert schon seit 1907 Zündungsprodukte, Scheibenwischblätter und Filter.
Borg-Warner wird auch weiterhin Zündungsprodukte entwickeln, produzieren und direkt an Erstausrüster und für OES-Kunden liefern.
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