ZLW-Warnung Betrugsmasche trifft nun auch Kfz-Werkstätten

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Günstige Schnäppchen aus der Insolvenzmasse eines anderen Autohauses: Mit gefälschten Identitäten und Angeboten versuchen Kriminelle bisher, Autohändler zu locken. Jetzt warnt die ZLW auch Handwerksbetriebe vor dieser Betrugsmasche.

Die ZLW warnt vor einer Betrugsmasche im Kfz-Betrieb: Kriminelle locken Werkstattbetreiber mit günstigem Zubehör – Maschinen und Werkzeugen, die angeblich aus Insolvenzbeständen stammen. (Bild:  ProMotor)
Die ZLW warnt vor einer Betrugsmasche im Kfz-Betrieb: Kriminelle locken Werkstattbetreiber mit günstigem Zubehör – Maschinen und Werkzeugen, die angeblich aus Insolvenzbeständen stammen.
(Bild: ProMotor)

Das Muster ist immer dasselbe: Ein Insolvenzverwalter bietet per E-Mail Ware aus der Insolvenzmasse eines anderen Autohauses zu attraktiven Preisen an. Bislang traf es Autohändler, die günstige Gebrauchtwagen angeboten bekommen. Inzwischen gibt es erste Fälle aus dem Kfz-Handwerk: Statt Autos werden den Werkstätten Werkzeuge und Maschinen angeboten.

Wenn Kfz-Unternehmer die angehängten Links überprüfen, finden sie zunächst keine Auffälligkeiten, auch die Recherche im Netz bietet auf den ersten Blick kaum Hinweise für einen möglichen Betrug. Denn ihre Identität stehlen sich die Täter von Anwälten, die aktiv sind. Die Kriminellen nutzen sowohl die Identität realer Insolvenzverwalter als auch die Daten eines bestehenden Insolvenzverfahrens aus.