Bewertungsportal für Autohäuser
Auf Autovotum.de können Verbraucher den Verkaufsprozess in Autohäusern bewerten. Händler wiederum können dort ihr Unternehmen präsentieren und aktiv auf die Bewertungen reagieren.

Autovotum.de ist ein neues Onlineportal, auf dem Verbraucher den Verkaufsprozess in ihrem Autohaus bewerten können – Autohändler wiederum können dort ihr Unternehmen präsentieren. Bereits über 12.000 deutsche Autohäuser seien dort gelistet, die bewertet werden könnten, sagte Andrè Uhlig, Leiter der Abteilungen Kundenbetreuung, Verkauf und Kommunikation, im Gespräch mit »Gebrauchtwagenpraxis«. Die Liste der Autohäuser sei mittels eigener Recherchen zustande gekommen.
Gegen eine monatliche Gebühr von 99 Euro haben Händler die Möglichkeit, ihr Autohaus mit einem Text, Bildern und Videos vorzustellen sowie auf die eigene Homepage zu verlinken. Mitgliedshändler können außerdem direkt auf Kundenbewertungen reagieren, über die sie per E-Mail informiert werden. Seit dem Start des Portals im Mai 2012 haben sich 30 Händler registriert. In diesem Jahr sollen weitere 220 hinzukommen.
Um eine Bewertung abgeben zu können, müssen sich die Verbraucher kostenlos mit Name und E-Mail-Adresse registrieren. Nur so könne laut Uhlig gewährleistet werden, dass keine absichtlich negativen oder Spaßbewertungen abgegeben werden. Dann können sie beispielsweise für die Freundlichkeit des Angestellten oder das Preis-Leistungs-Verhältnis des angebotenen Fahrzeugs zwischen null und zehn Punkten vergeben – daraus errechnet sich die Gesamtnote. Jeder Händler, der bewertet wurde, erhält umgehend eine E-Mail, die ihn darüber informiert.
Günstiges Marketinginstrument
Für Autohäuser seien Bewertungsportale ein günstiges Marketinginstrument, meint Uhlig: „Auf Wunsch drucken wir für sie Visitenkarten mit unserem Logo. Die können sie ihren Kunden nach dem Kauf übergeben mit der Bitte, sie auf Autovotum.de zu bewerten.“ Je mehr Bewertungen ein Autohaus bekomme, desto stärker hebe es sich vom Wettbewerb ab und werde für potenzielle Kunden interessanter. Uhlig: „Kunden werden zunehmend resistenter gegen Werbung und vertrauen deshalb vermehrt auf die Erfahrungen anderer, um für sich selbst das bestmögliche Angebot herauszufiltern.“
„Unser Vorbild sind die Bewertungsportale in den USA und Kanada“, erklärt Uhlig. Dort würden sich bereits über 70 Prozent aller Bürger in Bewertungsportalen über die Erfahrungen anderer erkundigen. Davon können seiner Meinung nach auch die Unternehmen profitieren.
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift »Gebrauchtwagenpraxis«.
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