Bierschneider übernimmt Autohaus Schülein
Die Bierschneider-Gruppe sichert sich mit dem Autohaus Schülein einen weiteren bayerischen Standort. Seit dem 1. Juli gehört der Seat- und VW-Betrieb zur expandierenden Mehrmarkengruppe.
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Die Bierschneider-Gruppe hat zum 1. Juli das Autohaus Schülein in Schopfloch übernommen. Das Unternehmen setzt damit seine Einkaufstour in Bayern weiter fort und erweitert sein Marktgebiet um den Standort zwischen Feuchtwangen und Dinkelsbühl nahe dem Autobahnkreuz A6/A7. Auch nach dem Eigentümerwechsel betreut der Standort Kunden der Marken Seat, VW und Audi (nur Service).
Der Zukauf macht für die Bierschneider-Gruppe geografisch Sinn: Der westlichste Betrieb der Bierschneider-Gruppe lag bisher im mittelfränkischen Gunzenhausen, zu dem auch Kunden aus dem Ansbacher Landkreis fahren. „Durch den Standort Schopfloch können wir viele Bestandskunden im Landkreis Ansbach und hoffentlich auch viele Neukunden bedienen und sind noch näher am Kunden“, erläutert Geschäftsleiter Timo Mages, zuvor Verkaufsleiter im Autohaus Schülein. Ebenso wie ihn wird Bierschneider auch alle anderen Mitarbeiter weiter beschäftigen.
Zuletzt hatten die 32 Mitarbeiter in Schopfloch 300 Neuwagen und 600 Gebrauchtwagen verkauft, künftig wollen sie mehr als 1000 Fahrzeuge ausliefern. Für dieses Ziel plant Geschäftsführer Michael Fleischmann unter anderem einen neuen Seat-Ausstellungsraum sowie eine Aufbereitungshalle.
Die Bierschneider-Gruppe feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum und beschenkte sich erst kürzlich mit der Einweihung eines neuen Seat-Betriebs in Regensburg. Generell setzt die Bierschneider-Gruppe auf Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns, namentlich neben Seat auf die Marken VW und Audi – auch vom Portfolio her passt Schülein also gut in die Bierschneider-Welt. Die Bierschneider-Gruppe wurde 2016 vom bayerischen Wirtschaftsministerium mit dem Preis „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet und beschäftigt in nun 16 Betrieben an zehn Standorten über 600 Mitarbeiter.
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