US-Automarkt BMW mit Rekordabsatz, VW und Audi schwächeln

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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In einem leicht positiven Marktumfeld konnten die deutschen Hersteller im Jahr 2025 in den USA nur bedingt profitieren. Vor allem BMW kommt gut an. Das dürfte nicht zuletzt an der umfassenden Produktion in den USA liegen.

Freiheit durch Mobilität: In den USA ist die Zahl der Neuzulassungen im Jahr 2025 nach ersten Schätzungen gestiegen. Die deutschen Autobauer profitieren davon nur eingeschränkt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Freiheit durch Mobilität: In den USA ist die Zahl der Neuzulassungen im Jahr 2025 nach ersten Schätzungen gestiegen. Die deutschen Autobauer profitieren davon nur eingeschränkt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Neuwagenmarkt in den USA (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) hat nach bisher vorliegenden Schätzungen im Jahr 2025 auf rund 16,2 Millionen Einheiten zugelegt (+2,4 %). Von der Entwicklung profitierten die deutschen Autobauer unterschiedlich. BMW steigerte den Absatz, VW und Audi sind rückläufig. Von Mercedes liegen noch keine Zahlen vor.

BMW hat in den USA das dritte Jahr in Folge Rekordabsatzzahlen erreicht. Im Gesamtjahr seien mit 388.897 Autos 4,7 Prozent mehr abgesetzt worden als im Jahr davor, teilte das Unternehmen in Woodcliff Lake (New Jersey) mit. Im vierten Quartal wurden 113.512 Fahrzeuge der Marke BMW verkauft. Das waren allerdings 3,4 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

US-Zölle auf Autoimporte unter Donald Trump belasten deutsche Autobauer seit dem vergangenen Jahr. BMW baut allerdings einen großen Teil seiner in den USA verkauften Autos vor Ort. Das Werk in Spartanburg in South Carolina ist der größte Standort im Produktionsnetzwerk des Autobauers. 

Der Premium-Konkurrent Audi schwächelt dagegen in den USA. Im gesamten Jahr 2025 verkaufte die Volkswagen-Tochter 164.942 Autos und damit 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Sitz von Audi of America in Herndon (Virginia) mitteilte. Im sehr schwachen vierten Quartal ging der Absatz demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 36.233 Fahrzeuge zurück.

Auch die Kernmarke VW hat im abgelaufenen Jahr auf dem US-Markt deutlich Federn gelassen. Die Verkäufe seien um 13 Prozent auf 329.813 Stück gesunken, teilte das Unternehmen mit. Im vierten Quartal war der Rückgang mit 19,8 Prozent auf gut 82.798 Fahrzeuge noch stärker.

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