Fachkräftestrategie im Kfz-Gewerbe Branche braucht Frauen

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Um die Autoberufe für junge Frauen attraktiver zu gestalten, muss in den Betrieben noch einiges geschehen. Ein wichtiger Schritt ist nun mit der Gründung des Women’s Leaderboard des ZDK getan.

Der Grundstein für mehr Frauenpower im Kfz-Gewerbe ist gelegt. Rund 25 Frauen aus Autohäusern aus ganz Deutschland trafen sich dazu am Berliner ZDK-Standort. (Bild:  Pfaff – VCG)
Der Grundstein für mehr Frauenpower im Kfz-Gewerbe ist gelegt. Rund 25 Frauen aus Autohäusern aus ganz Deutschland trafen sich dazu am Berliner ZDK-Standort.
(Bild: Pfaff – VCG)

Kfz-Betriebe können es sich nicht länger leisten, auf Frauen zu verzichten. Nicht nur in der Buchhaltung, sondern auch in der Werkstatt und im Showroom werden sie gebraucht. Am Berliner Standort des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) trafen sich auf Einladung der Abteilung Berufsbildung rund 25 Frauen aus der Branche, um das bundesweite Women’s Leaderboard zu gründen. Ziel ist, den Frauenanteil in den Autoberufen deutlich zu erhöhen.

Zum Hintergrund: Den Autohäusern und Kfz-Werkstätten droht laut mehreren Studien in den nächsten Jahren eine Fachkräftelücke von rund 10.000 Mitarbeitern. Dieser begegnet der ZDK mit seiner Fachkräftestrategie, die sich gezielt auch an Frauen richtet. Den Frauenanteil in den Autoberufen zu erhöhen, ist eine Herausforderung. Noch immer ist er gering. Um die erste Kampagne #She2024 zu unterstützen, braucht es Strategien und Konzepte.