Brass investiert 1,5 Millionen Euro in Neubau
Das Pfälzer Autohaus Brass in Ludwigshafen setzt nach der Trennung der beiden Marken VW und Audi auf die vier Ringe. Für 1,5 Millionen Euro wurde nun ein neuer Audi-Betrieb eröffnet.
Das Autohaus Brass in Ludwigshafen wird am kommenden Wochenende seinen neuen Betrieb in der Industriestraße eröffnen. Auf Grund der Trennung der beiden Marken Volkswagen und Audi wurde der Neubau notwendig. Insgesamt 1,5 Millionen Euro investierte das Pfälzer Autohaus, das zur Kutger & Scheller-Gruppe im hessischen Rodgau gehört, in den Standort, wo jetzt ausschließlich die Marke Audi vertrieben wird. Die Gruppe unterhält neun Niederlassungen in Rheinland-Pfalz und Hessen und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von insgesamt 380 Millionen Euro.
"Die Absatzzahlen in der Automobilbranche sind zwar rückläufig und der Markt ist um rund 25 Prozent eingebrochen, doch bei uns läuft es gegen den Trend gut. Wir haben in jedem Jahr eine Steigerung zu verzeichnen", sagt der Ludwigshafener Verkaufsleiter Harald Hentschel. Der Geschäftsführende Gesellschafter Ulrich Brass hatte das Autohaus in der Industriestraße 1999 vom Ernst-Islinger-Verbund übernommen. Auf dem insgesamt 7.000 Quadratmeter großen Areal stehen im neuen, gläsernen Ausstellungsraum zehn Neuwagen für die Kunden bereit, auf dem Gelände um das Gebäude finden etwa 150 Neu- und Gebrauchtwagen Platz. Im Ludwigshafener Haus und einem zweiten Brass-Betrieb in Frankenthal sind insgesamt rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.