Bronze für Deutschland
Beim Fünf-Länder-Cup der Kfz-Mechatroniker in Luxemburg belegte der deutsche Denis Köllner einen hervorragenden dritten Platz. Außerdem qualifizierte sich Sascha Nink für die Berufsweltmeisterschaft der Kfz-Mechatroniker.
Neun Stunden harter Wettkampf, elf Aufgaben, elf Kontrahenten und fünf Sieger: Der sechste „Euro-Cup“ forderte vollen Einsatz. Diesen Wettbewerb nutzen die Verbände des Kfz-Gewerbes aus der Schweiz, Österreich, Südtirol, Luxemburg und Deutschland, um ihre Teilnehmer an den „World Skills“, den internationalen Berufsweltmeisterschaften (IBW), zu ermitteln.
Bei dem Wettkampf, der im März 2009 in den Räumen des Lycée Technique du Centre Luxembourg stattfand, war das Deutsche Kfz-Gewerbe mit zwei Aspiranten vertreten: Denis Köllner, Bundessieger der Kfz-Mechatroniker 2008, und Sascha Nink, Viertplazierter beim Bundesleistungswettbewerb 2007. Nink war als Teilnehmer nominiert worden, da die bei der „Deutschen Meisterschaft 2007“ vor ihm platzierten das Maximalalter für die „kleine Europameisterschaft“ schon überschritten haben.
Fahrkarte nach Kanada
Sieger des Fünf-Länder-Cups wurde der Schweizer Lukas Bollhalder vor seinem Landsmann Pierre Gavillet. Mit einem dritten Platz zeigte Denis Köllner erneut, dass er zur absoluten Elite der deutschen Kfz-Mechatoniker gehört. Sascha Nink belegte einen respektablen fünften Platz. Er hat sich mit dieser Leistung für die Teilnahme an den „World Skills 2009“, der Berufsweltmeisterschaft qualifiziert, da Köllner für diesen Wettbewerb schon zu alt ist. Deshalb vertritt er die Anfang September das Deutsche Kfz-Gewerbe bei den World Skills 2009 in Kanada.
„Mit diesem Wettbewerb wollen wir dem Berufsnachwuchs eine angemessene Vorbereitung auf die Internationalen Berufsmeisterschaften Worldskills bieten und ein internationales Netzwerk von Kfz-Mechatonikern aufbauen“, betonte Pierre Kremer, Vize-Präsident des Luxemburger Verbandes des Kfz-Handwerks, Fédération des Garagistes du Grand-Duché de Luxembourg (Fégarlux)
Elf anspruchsvolle Aufgaben
Und diese Vorbereitung hatte es wahrlich in sich. Elf anspruchsvolle Aufgaben von der Motormechanik über die Fahrzeugelektrik und -elektronik bis zu Fahrwerk und Getriebe waren während des Wettbewerbs zu bewältigen. Erstmals war auch die Diagnose einer Klimaanlage in den Wettbewerb integriert. Organisiert hatte die schweißtreibenden Stunden die beiden Verbände des Luxemburger Kfz-Gewerbes, die Fégarlux und die Association des distributeurs-automobiles Luxembourgeois (Adal) Die Veranstalter konnten dafür die hervorragend ausgestatteten Werkstätten des Lycée Technique du Centre Luxembourg nutzen, der größten Schule der Stadt Luxemburg.
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