Brüssel gibt grünes Licht für Fusion von VW/Audi- Vertriebszentren

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Die Europäische Kommission hat den Zusammenschluss von neun Vertriebszentren für Volkswagen/Audi-Originalersatzteile genehmigt.

Keine Bedenken aus Brüssel: Die Europäische Kommission hat nach Prüfung der Fusionskontrollverordnung den Zusammenschluss von neun Vertriebszentren genehmigt, die im Großhandelsvertrieb von VW/Audi-Originalersatzteilen in Deutschland tätig sind. Nach Ansicht der Behörde gefährdet das Vorhaben nicht den Wettbewerb in Europa.

Volkswagen kann nun bundesweit sieben Zentren übernehmen, die für den Vertrieb von Originalersatz- und Zubehörteilen zuständig sind. Gemeinsam mit den zwei bereits unter alleiniger Kontrolle des Wolfsburger Konzerns stehenden Vertriebszentren in Deutschland sollen nach Angaben aus Brüssel die insgesamt neun Vertriebszentren nun in ein einziges Vertriebsunternehmen für Originalzubehör- und Ersatzteile zusammengelegt werden.

"Die mit der neuen Gruppenfreistellungsverordnung 1400/2002 verfolgten Ziele der Liberalisierung des Marktes für Originalzubehörteile und der Erleichterung des Marktzugangs für unabhängige Hersteller von Originalzubehörteilen werden von diesem Zusammenschluss nicht berührt", lassen die Wettbewerbshüter wissen. Es geben eine Vielzahl unabhängiger Großhändler, die entweder von Ersatzteileherstellern kontrolliert werden oder Lizenzen erhalten, oder die unabhängigen Gruppen angehören. Diese Großhandelsunternehmen dienten als Vertriebswege für die unabhängigen Hersteller und seien in der Lage, den Wettbewerb mit der neugeschaffenen Einheit aufzunehmen, heißt es in der Begründung aus Brüssel.