Caravan-Salon: Rollende Fünfraumwohnung von VW

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Mit dem „Sven Hedin“ feiert zudem ein echter Reisemobil-Klassiker auf dem Caravan-Salon seine Wiedergeburt: Das traditionsreiche Unternehmen Westfalia, das schon 1951 mit der „Camping Box“ einen VW-Transporter versah und als einer der Wegbereiter in der Reisemobil-Branche gilt, legt den Ausbau des Kastenwagens neu auf.

Der in Polen produzierte Crafter ist aktuell das modernste Angebot im Segment und bietet sich mit seinem Pkw-ähnlichen Cockpit, hervorragenden Fahreigenschaften sowie einem automatischen Direktschaltgetriebe (DSG) als idealer Partner für das wohnmobile Reisen geradezu an. Zumal die erstmals eingesetzte elektromechanischen Lenkung den Einsatz einer ganzen Armada von Assistenzsystemen ermöglicht, die bis dato in der Transporterwelt unbekannt waren.

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Der Grundriss des „Sven Hedin“ zeigt das gewohnte Muster, wartet aber doch noch mit zwei Besonderheiten auf: Da der Crafter im Heck nur gerade einmal 1,83 Meter breit ist, würde das quer eingebaute Doppelbett reichlich kurz geraten. Eine patentierte Lösung schafft hierfür Abhilfe. Das „Pop-Out“ – Ein isoliertes GfK-Teil, das im Fahrbetrieb mit der Karosserie abschließt und damit weder die Fahrzeugoptik stört, noch aerodynamische Einbußen beschert, fährt im Bedarfsfall auf Knopfdruck nach außen und verlängert die Schlafkoje auf ein stattliches Längenmaß von rund zwei Metern. Außerdem setzt Westfalia auf eine dieselbetriebene Warmwasserheizung – so wird das Gas nur noch zum Kochen benötigt und dafür reicht eine kleine 2,5-Kilogramm-Flasche.

Für den sechs Meter langen „Sven Hedin“ muss der Kunde mindestens 59.000 Euro hinlegen. Aber Allein die Optionsmöglichkeiten des Basis-Fahrzeugs mit den zahlreichen Assistenzsystemen können die Endsumme allerdings noch kräftig in die Höhe treiben.

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