cars2click bietet mehr Transparenz
Das Auktionsportal cars2click will die Lücke zwischen dem Autohandel und den Aufkäufern älterer Gebrauchtwagen schließen.
Welches Autohaus kennt die Probleme nicht: Auf dem Hinterhof sammeln sich Gebrauchtwagen, die zu alt sind oder eine zu hohe Laufleistung aufweisen, um sie noch an einen Endkunden verkaufen zu können. Die Fahrzeuge müssen also einem Wiederverkäufer angeboten werden. Der Handel mit den Aufkäufern älterer Fahrzeuge ist aber in dem meisten Fällen wenig strukturiert, zeitaufwändig und verläuft meist nach dem Motto: „Wer zuerst nachfragt, bekommt das Auto.“
Nur gewerbliche Teilnehmer
Das neue, internetbasierte Auktionsportal „cars2click“ setzt genau an der Schnittstelle zwischen Autohaus und Aufkäufer an und möchte den Handel professioneller gestalten. „Unsere Börse konzentriert sich konkret auf Fahrzeuge, die auf Grund ihres Alters und ihrer Laufleistung für das Geschäft mit dem Endverbraucher nicht mehr in Frage kommen“, erklärt Initiator Rudolf Wohlbrecht. Dementsprechend bekommen nur gewerbliche Teilnehmer eine Zugangsberechtigung.
Der Fahrzeughandel über die Internetseite www.cars2click.de funktioniert im Wesentlichen wie auf der Internetplattform Ebay. Die Angebote haben eine bestimmte Laufzeit, die frei wählbar von einem bis zu vierzehn Tagen betragen kann. Der Verkaufspreis wird über ein Gebotsverfahren ermittelt. Der Höchstbietende bekommt den Zuschlag. Möglich ist es auch, einen Preis anzusetzen, zu dem der Bieter sofort den Kauf perfekt machen kann.
Höhere Preise möglich
„Der Handel über unsere Plattform Cars2click bietet sowohl den verkaufenden Autohäusern, als auch den Aufkäufern Vorteile“, betont Wohlbrecht. „Die hohe Transparenz sorgt dafür, dass die weit verbreitete Bevorzugung von bestimmten Wiederverkäufern ausgeschlossen ist. Auch die leidigen Preisabsprachen unter den Aufkäufern zu Lasten des Autohändler gehören der Vergangenheit an.“ Zudem spare der Händler beziehungsweise dessen Verkäufer laut Wohlbrecht Zeit, da es in Zukunft keine langwierigen Verkaufsverhandlungen mit einer Vielzahl von Wiederverkäufern mehr gebe. Nicht zuletzt habe der Händler die Möglichkeit, höhere Verkaufspreise zu erzielen, da er über die Onlineplattform seine Angebote ausführlich beschreiben könne und die Wiederverkäufer überregional anspreche.
Gerechter Handel
Aber auch der Aufkäufer selbst profitiere. „Der Handel wird insgesamt gerechter. Die Zeiten spezieller Absprachen und Übervorteilung sind mit unserem System endgültig vorbei“, versichert Wohlbrecht. Der Wiederverkäufer könne seine Arbeitszeit effektiver nutzen und die Wunschfahrzeuge über das Internet sichten und vorab auswählen.
Die Interessenten können sich alle Details und Extras der angebotenen Fahrzeuge online ansehen. Beim Eingeben und beschreiben der Fahrzeuge muss der Verkäufer bestimmte Standards beachten. Insbesondere muss er auf eventuell vorhandene Mängel hinweisen. Dazu gehört zum Beispiel eine eigene Bildergalerie für Schäden am Fahrzeug. Nicht zuletzt sei es von Vorteil für die Aufkäufer, auf ein bundesweites Fahrzeugangebot zugreifen zu können. Über „cars2click“ könnten sie Kontakte zu überregionalen Händlern aufbauen.
Die Anmeldung zur neuen Handelsplattform ist kostenlos. Für ein in die Börse eingestelltes Fahrzeug werden 40 Euro netto berechnet. Ein Newsletter soll zukünftig die Kaufinteressenten täglich über neue Angebote informieren. Ob wohl das System weitgehend selbsterklärend aufgebaut ist, steht eine kostenlose Hotline für sämtliche Fragen rund um das Angebot zur Verfügung.
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