Interview mit dem ZDK-Präsidenten
China sucht Kontakt zum deutschen Autohandel
Anbieter zum Thema
Günstigere Stromer aus Asien könnten den Absatz von E-Autos wieder anschieben. ZDK-Präsident Arne Joswig spricht über die Haltung des Handels dazu und über erforderliche Kurskorrekturen.
Vor einem Jahr kämpfte der Autohandel noch mit den Ausläufern der Lieferengpässe, dem Förder-Aus für Plug-in-Hybride und fürchtete die neuen Händlerverträge. Wie fällt Ihre Bilanz für den Kfz-Handel in diesem Jahr aus?
Arne Joswig: Es ist eine durchwachsene Bilanz. Wir können sagen, dass sich die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen deutlich verbessert hat. Die bis Ende August steigenden Zulassungszahlen waren jedoch zum großen Teil dem Abbau des Lieferrückstands aus 2023 geschuldet. Denn parallel gingen die Neubestellungen insbesondere der Privatkunden deutlich zurück. Daran hat auch die Aufstockung der Umweltprämie im Juli um 400 Millionen Euro nichts geändert. Das Gebrauchtwagengeschäft hat sich erholt, weil mehr Fahrzeuge verfügbar sind. Die Preise sind aber nicht mehr so hoch wie im vergangenen Jahr. Und das Thema Händlerverträge hat die Fabrikatshändler weiter begleitet und wird das auch im kommenden Jahr tun.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen