Stellantis-E-Rabatte Citroën, Peugeot und Fiat fördern mit

Quelle: jr/sp-x 2 min Lesedauer

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Zwar können die Kunden noch lange keine Anträge auf staatliche Elektroförderung stellen. Die Stellantis-Volumenfabrikate legen aber schon mal was drauf.

Stellantis setzt bei drei seiner Volumenmarken zusätzlich zur staatlichen Elektroförderung noch Einen drauf. (Bild:  Mauritz / VCG)
Stellantis setzt bei drei seiner Volumenmarken zusätzlich zur staatlichen Elektroförderung noch Einen drauf.
(Bild: Mauritz / VCG)

Der Run auf die von der Bundesregierung neu aufgelegte Elektro-Prämie wird wohl erst im Frühjahr losgehen. Denn noch fehlt die Technik und der Prozess für die Antragsstellung sowie einige entscheidende Details zur sozialen Staffelung der Fördersumme. Trotzdem kommuniziert Stellantis schon mal seine Zusatz-Rabatte. Die allerdings nach Händlerangaben zu beträchtlichen Teilen von den Vertriebspartnern mitfinanziert werden.

So hat Citroën angekündigt, zusammen mit seinen Händlern die staatliche Prämie zu verdoppeln. Einer Stellantis-Rechnung zufolge solle dies im Falle einer maximalen staatlichen Förderung für den Kauf eines Citroën E-C3 Urban Range (Basis-Ausstattung) eine Ersparnis von bis zu 12.000 Euro bedeuten – womit für das Einstiegs-BEV nur noch 8.000 Euro aufzubringen wären.

Das Angebot gilt für alle elektrisch betriebenen Modelle von Citroën mit Ausnahme des Microcars Ami. Allerdings nur bis Ende März. Dabei hat sich die Herstellerbank noch nicht dazu bereit erklärt, die staatliche Förderung vorzufinanzieren.

Fiat pandasiert die Prämie

Fiat will in der Hoffnung eines neuen Elektro-Booms den Grande Panda pushen und hat spezielle Leasingangebote für sein B-Segment-SUV aufgelegt, die auf die aktuelle staatliche Elektro-Aktion zugeschnitten sind. Kunden, die sich beispielsweise eine Kaufprämie von 5.000 Euro anrechnen lassen können, starten demnach bei monatlichen Raten ab 99 Euro. Voraussetzung sind eine Laufleistung von 10.000 Kilometern pro Jahr sowie eine Leasingdauer von vier Jahren. Bei geringeren Fördersummen erhöht sich die Monatsrate entsprechend.

Fiat kalkuliert in seinen Angeboten mit Sonderzahlungen in Höhe der jeweils gewährten Förderung. Zusätzlich fallen Bereitstellungskosten beim Händler an, die nicht im Leasingangebot enthalten sind. Diese variieren je nach Betrieb, liegen in der Regel jedoch zwischen 1.000 und 1.500 Euro.

Auch Peugeot verdoppelt

Bei Peugeot sollen Neuwagenkäufer und Leasingkunden bei teilnehmenden Händlern je nach Modell und bewilligter staatlicher Fördersumme insgesamt fünfstellige Preisvorteile erzielen können. Als Beispiele nennt der Hersteller beim Kauf des E-208 einen zusätzlichen Händlerrabatt von bis zu 5.500 Euro (brutto), beim E-2008 sind es bis zu 6.500 Euro. In Kombination mit der Förderung seien damit insgesamt Nachlässe von bis zu 11.500 Euro beim Kleinwagen beziehungsweise bis zu 12.500 Euro bei dessen SUV-Ableger möglich.

Auch im Leasing werben die Franzosen mit besonderen Konditionen, in denen die Händler-Nachlässe bereits enthalten sind. So wird etwa der E-208 als Beispiel für 119 Euro brutto im Monat angeboten, der E-2008 für 139 Euro und das Kompakt-SUV E-3008 für 229 Euro – jeweils bei 36 Monaten Laufzeit, 10.000 Kilometern pro Jahr und einer Sonderzahlung, die durch die staatliche Förderung gedeckt wird.

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