Citroen: Quartett komplett

Redakteur: Elvira Minack

Vans tragen bei Citroen den Beinamen Picasso. Jetzt kommt das vierte Fahrzeug mit dieser Bezeichnung auf den deutschen Markt.

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Die Citroen-Vans mit dem Beinamen Picasso sind in Europa gefragt. Im Jahr 2008 entfielen 22 Prozent aller Verkäufe von Kompaktvans auf die Modelle der Marke aus dem PSA-Konzern. Verständlich, dass die Franzosen die Modellreihe mit dem Fahrzeug Nummer 4 komplettieren. Noch in diesem Monat kommt der C3 Picasso auf den deutschen Markt.

Citroen geht es allerdings nicht einfach nur so darum, noch einen Van mehr auf dem Markt zu haben: Der C3 Picasso geht mit dem Trend zum Downsizing. Große Vans – das verraten die Zulassungszahlen von 2008 – geraten mehr und mehr ins Abseits. Da kommt der nur 4,08 Meter lange mit seinem ausgeklügelten Innenraumkonzept gerade recht.

In einer Reihe mit den kleinen Vielseitigen

Noch sind die Minivans ein junges Segment. Die Fahrzeuge kann man in Stadtvans und die vielseitigen Vans unterteilen. Citroen sieht seinen Neuen bei den kleinen vielseitigen in einer Reihe mit Opel Meriva, Nissan Note und Ford Focus C-Max.

Sprecher Thomas Albrecht ist überzeugt: „Da gibt es für uns noch Potenzial.“ Seiner Meinung nach werden künftig 20 Prozent aller Kleinwagen Vans sein.

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Zur Markteinführung in Deutschland kommt der C3 Picasso mit zwei Benzinern und einem Dieselmotor. Die Benziner entstammen der Kooperation zwischen PSA-Konzern und BMW und leisten 95 bzw. 120 PS. Der 1.6 HDI Dieselmotor mit Partikelfilter ist ein Eigengewächs.

Im Februar kommen die ersten Fahrzeuge zu den deutschen Händlern. Einen einheitlichen Einführungstermin strebt Citroen nicht an, da es im slowakischen Werk zu Jahresbeginn Produktionsverzögerungen gab. Aus diesem Grund bewerben die Franzosen das Auto offiziell auch erst ab 6. März 2009.

Der Einstiegspreis beträgt 14.900 Euro. Geplante Verkaufszahlen nennt der Importeur nicht.

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