Jaguar Land Rover Cyberattacke hat Autobauer weiter im Griff

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Schon mehr als zwei Wochen lang wird der britische Autobauer von den Folgen eines Cyberangriffs geplagt. Die Produktion steht noch immer still, was für das Unternehmen laut Experten sehr teuer werden dürfte.

Der britische Hersteller Jaguar Land Rover (JLR) ist auch mehrere Wochen nach einer Cyberattacke noch immer nicht voll arbeitsfähig.(Bild:  Jaguar Land Rover)
Der britische Hersteller Jaguar Land Rover (JLR) ist auch mehrere Wochen nach einer Cyberattacke noch immer nicht voll arbeitsfähig.
(Bild: Jaguar Land Rover)

Der britische Autobauer Jaguar Land Rover wird weiter von einer Cyberattacke lahmgelegt. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Produktion an allen Standorten bis zum 24. September stillstehen.

Der Fahrzeughersteller wurde Ende August zum Ziel einer Cyberattacke und hat seitdem mit den Folgen zu kämpfen. Man habe diese Entscheidung getroffen, während eine forensische Ermittlung des Angriffs andauere und die Schritte eines kontrollierten Neustarts erwäge, was Zeit brauche, hieß es in der Mitteilung weiter.

Die britische Nachrichtenagentur PA zitierte einen Experten, der von entgangenen Gewinnen in Höhe von bis zu 120 Millionen Pfund (rund 138 Millionen Euro) für den Fahrzeughersteller ausgeht. Demnach laufen bei dem Unternehmen normalerweise rund 1.000 Autos täglich vom Band – das nun stillsteht.

Wer hinter der Cyberattacke steckt, ist weiterhin unklar. Der Autobauer, der zum indischen Tata-Konzern gehört, hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, es seien „einige Daten“ gestohlen worden, nannte aber keine Details.

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