Karosseriereparatur Das gebrauchte Ersatzteil darf für die Betriebe kein Nachteil sein

Von Christian Otto 7 min Lesedauer

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Am 21. und 22. März diskutierte die Karosserie- und Lack-Branche bei den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen den Einsatz gebrauchter Ersatzteile. Dieser soll die Betriebe finanziell nicht belasten, hieß es von Seiten der Allianz – eine Ankündigung, die manch Teilnehmer in Zweifel zog.

Die WKST 2025 zogen fast 1.300 Teilnehmer nach Würzburg. (Bild:  Stefan Bausewein)
Die WKST 2025 zogen fast 1.300 Teilnehmer nach Würzburg.
(Bild: Stefan Bausewein)

Das diesjährige „Klassentreffen“ der K+L-Branche, wie Henning Hamann, Co-Moderator, Fachanwalt für Verkehrsrecht und Geschäftsführer der Kanzlei Voigt die Würzburger Karosserie- und Schadenstage beschrieb, ist leider schon vorbei. Doch viele der dort gehörten Aussagen werden die Branche noch lange beschäftigen. Das tragende Thema der Veranstaltung war der Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen. Und es traf den Nerv, wie auch die vielfältigen Diskussionen der fast 1.300 Teilnehmer deutlich machten.

Die Begrüßung am ersten Veranstaltungstag war auch gleichzeitig ein Abschied. Konrad Wenz, Chefredakteur der »kfz-betrieb«-Schwesterpublikation »Fahrzeug+Karosserie« und programmatischer Kopf der WKST, eröffnete das Forum und erklärte gleichzeitig, dass es für ihn die letzten WKST in dieser Rolle waren. Wenz, der das Format über Jahre geprägt hat, geht Ende 2025 in den Ruhestand. Er wird aber der »Fahrzeug+Karosserie« und den WKST beratend weiter zur Seite stehen.