Unzufriedenheit, Frust und Fluktuation sind oftmals hausgemacht Das Team am Counter stärken

Von Silvia Lulei und Siynet Spangenberg 4 min Lesedauer

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Am Counter eines Autohauses vergessen viele Kunden ihre guten Manieren und blaffen Servicemitarbeiterinnen rüde an. Leider bleibt der Rückhalt von ihren männlichen Kollegen oft aus. Dabei würde genau das Frust und Fluktuation am Arbeitsplatz Autohaus verhindern.

Serviceberaterinnen sind wichtige Ansprechpartner für die Kunden im Autohaus. Leider sind sie oft frustriert über zu wenig Unterstützung von ihren männlichen Kollegen, wenn Kunden sich ihnen gegenüber aggressiv verhalten oder ihre Kompetenz anzweifeln.(Bild:  standret - adobe.stock.com)
Serviceberaterinnen sind wichtige Ansprechpartner für die Kunden im Autohaus. Leider sind sie oft frustriert über zu wenig Unterstützung von ihren männlichen Kollegen, wenn Kunden sich ihnen gegenüber aggressiv verhalten oder ihre Kompetenz anzweifeln.
(Bild: standret - adobe.stock.com)

Sie sind das Gesicht zum Kunden und haben eine enorme Bedeutung für jedes Autohaus: die Servicemitarbeiter am Counter, die meistens Frauen sind. Sie müssen besondere Herausforderungen meistern, doch leider werden sie häufig von ihren Vorgesetzten und Kollegen zu wenig unterstützt. Das jedenfalls hat Michael Hampel, Unternehmensberater aus Bayreuth, in vielen Workshops für die Serviceteams zahlreicher Autohändler herausgefunden. Seine Botschaft: Es geht besser – und das mit Veränderungen, die in jedem Autohaus sofort umsetzbar sind.

Hampel hat selbst viele Jahre im Vertrieb und im Service gearbeitet. Zudem verfügt er über fast 25 Jahre Erfahrung als Trainer und Berater in der Autobranche. Im Service werde wesentlich darüber entschieden, wie zufrieden die Kunden sind, ob sie dem Autohaus treu bleiben und ob sie es weiterempfehlen, so der Bayreuther. „Diese Bedeutung müsste zu enormer Wertschätzung der im Service beschäftigten Mitarbeiter führen, tut es aber leider nicht.“