Dealer-Management-System: In Akten wühlen war gestern

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Da das DMS über umfangreiche CRM-Funktionen verfügt, kann ein Anwender zahlreiche Informationen zum Kunden und seinem Fahrzeug erfassen.

Und da „WerWiSo“ es auch ermöglicht, diese Daten zu selektieren, kann ein Autohaus spielend leicht zielgruppengerechte Marketingaktionen durchführen, beispielsweise anlässlich Neuvorstellungen oder besonderen Serviceaktionen.

Falls gewünscht, kann ein User aus dem DMS heraus auch eine E-Mail oder SMS versenden. „Optional bieten wir ein umfangreiches CRM-Zusatzmodul für eine professionelle Kontaktverwaltung an“, ergänzt Betzemeier.

Ähnlich wie in der Kundenmaske ist auch in der Fahrzeugmaske die komplette Fahrzeughistorie hinterlegt. Zudem ermöglicht es „WerWiSo“, einem Auto Bilder zuzuordnen, beispielsweise um Beschädigungen zu dokumentieren.

Zusätzlich können die Anwender auch die Fahrzeugbilder für die Onlinebörsen hinterlegen und sie somit zentral verwalten. „Das reduziert den Aufwand ganz erheblich “, betont Clemens Betzmeier.

Die Teilehistorie ist von großem Nutzen

Enorm erhöht hat „WerWiSo“ im Autohaus Jochem die Transparenz im Teilelager. Die Mitarbeiter erfassen sämtliche Artikel per Barcodescanner und spielen sie automatisch in das DMS ein. Zudem bietet das Programm von Betzemeier auch eine Teilehistorie.

Da es möglich ist, direkt auf Positionen zu klicken, nimmt das Erstellen von Service- und Fahrzeugrechnungen gute fünf bis zehn Minuten weniger in Anspruch als mit Vaudis.

„Wir betrachten unser DMS als Werkzeugkasten, den wir ständig um neue, nützliche Tools ergänzen“, betont Clemens Betzemeier. Allerdings müssen die Autohausmitarbeiter das System auch leben.

Im Ford- und VW- Autohaus Jochem klappt das bestens: Die Mitarbeiter haben erkannt, dass ein modernes DMS die täglichen Routinearbeiten deutlich erleichtert.

„Die größte Verbesserung im Vergleich zu früher ist, dass sämtliche Informationen zu unseren Kunden oder Fahrzeugen jetzt zentral jedem Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, bemerkt Dominik Jochem.

Reibungslose DMS-Umstellung

Händlerkollegen, die an ihrem alten DMS festhalten, weil sie die Kosten scheuen und im Zuge der DMS-Umstellung mit einem Datenchaos rechnen, beruhigt der Autohausgeschäftsführer: „Bei uns hat trotz einiger Netzwerkherausforderungen alles reibungslos geklappt.“

In den beiden Jochem-Betrieben war ein Betzemeier-Außendienstmitarbeiter eine Woche vor Ort, um den Wechsel vorzubereiten und die Belegschaft zu schulen. Geübt haben die Mitarbeiter mit realen, konvertierten Kunden- und Fahrzeugdaten.

„Die monatlichen Kosten liegen je nach Anzahl der User und Funktionsumfang zwischen 50 und 60 Euro“, ergänzt Clemens Betzemeier. Darin enthalten ist bereits der Support. Nur eines biete die Betzemeier-Hotline nicht, betont Dominik Jochem: Endlos-Warteschleifen.

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