Dealer-Management-System: Umstieg ohne Tücken

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Im Gegensatz zu vielen anderen Dealer-Management-Systemen ist Kfz-Pilot nicht modular aufgebaut, sondern nur als Komplettlösung erhältlich.

Bereits integriert sind unter anderem ein Werkstattplaner samt Ersatzwagenplanung und eine moderne Zeiterfassung. Früher nutzte das Duderstädter Ford-Autohaus für die Werkstattplanung den Outlook-Kalender und die Mitarbeiter zeichneten ihre Arbeitszeiten über eine klassische Stempeluhr auf. Heute melden sie sich mittels Barcode-Handscanner direkt im System an und lesen über diesen Weg auch die Auftragsnummern ein. „Die Zeitersparnis durch den Wegfall manueller Tätigkeiten ist enorm, zudem können wir jetzt unsere Ressourcen wesentlich effektiver einplanen“, unterstreicht der Kfz-Unternehmer.

Tagesgeschäft wird erleichtert

Viele Funktionen im Dealer-Management-System erleichterten erheblich das Tagesgeschäft, bemerkt Leo Lautenbach. Als Beispiel nennt er die Vorgangsakten, die ein Betrieb zu einem Kunden, einem Lieferanten und/oder einem Fahrzeug anlegen kann. „Kfz-Pilot speichert in der Vorgangsakte in chronologischer Reihenfolge alle Belege, Dokumente und Kontaktnotizen“, erklärt Klaus Meier.

Das Ford-Autohaus scannt beispielsweise den Führerschein der Kunden ein und hinterlegt ihn in der Kundenakte. Ebenfalls in der Kundenakte abgelegt ist die Datenschutzerklärung. „Ein Autohaus hat so vom Telefonkontakt über die Korrespondenz bis hin zu Angeboten, Aufträgen, Lieferscheinen und Rechnungen per Mausklick alles im Blick und ist jederzeit auskunftsfähig“, betont der Geschäftsführer von Attribut.

Serienbriefe ohne Aufwand versenden

Ins Schwärmen gerät Autohausgeschäftsführer Lautenbach, wenn er erzählt, wie einfach das Versenden von Serienbriefen dank des wiedervorlagengesteuerten Marketingmoduls „One-Touch-Marketing“ ist. „Es genügen wirklich ein paar Mausklicks“, versichert auch Klaus Meier.

Wiederkehrende Kundenbindungsaktionen wie TÜV-Erinnerungsschreiben oder Einladungen zu Veranstaltungen gibt das DMS dank der Office-Vollintegration als Word-Dokument, Excel-Liste, Fax oder E-Mail heraus. „Wir können jetzt mit wenig Zeitaufwand aktiv Marketing betreiben“, freut sich Leo Lautenbach.

Obgleich Kfz-Pilot schon heute eine Fülle an Funktionen bietet, ist die Entwicklungsarbeit, wie es sich für ein lebendiges System gehört, noch lange nicht abgeschlossen. So hat der Bargteheider Softwarespezialist seine bereits integrierten Funktionen im Handelsbereich zu einem kompletten Verkäuferarbeitsplatz samt Neuwagenkonfigurator ausgebaut.

Vollintegrierter Verkäuferarbeitsplatz

„Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sehr viele Betriebe mit ihrem Verkäuferarbeitsplatz unzufrieden sind, weil es sich in der Regel um Herstellersysteme handelt, die nicht voll an das Dealer-Management-System angebunden sind“, erzählt Klaus Meier. Die Folge: Viele Informationen gehen verloren, Daten sind oftmals veraltet und es fehlt die Übersicht über den Fahrzeugbestand.

Der in Kfz-Pilot voll integrierte Verkäuferarbeitsplatz soll es Autohäusern unter anderem ermöglichen, Fahrzeugkonfigurationen zu speichern. Probefahrer, die nicht gleich im Anschluss einen Kaufvertrag unterzeichnen, gehen nicht verloren. Der Verkäufer kann sie im Programm als Interessenten erfassen und im Rahmen einer passenden Marketingaktion anschreiben.

Beim Entwickeln neuer Funktionen lässt Attribut regelmäßig Kundenideen mit einfließen und bietet den Betrieben viele Individualisierungsmöglichkeiten. Großen Wert legt der Softwarespezialist nach eigener Aussage auf einen guten Support. „Wir klären mit Attribut alles auf dem kleinen Dienstweg und die Hotline, für die wir eine monatliche Pauschale bezahlen, beantwortet unsere Fragen in der Regel noch am selben Tag“, bestätigt Leo Lautenbach. „Ein Dealer-Management-System muss ohne Schwierigkeiten funktionieren. Denn schließlich haben wir bereits genügend Arbeit mit administrativen Tätigkeiten in der Zusammenarbeit mit unserem Hersteller. Kfz-Pilot läuft nicht nur ohne Schwierigkeiten, sondern entlastet uns auch spürbar.“

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