Ausbildung im Kfz-Gewerbe „Der Bewerber entscheidet sich für einen Arbeitgeber – nicht umgekehrt“

Das Gespräch führte Doris S. Pfaff

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Um seinen Bedarf an Fachkräften abzusichern, muss das Kfz-Gewerbe weiter ausbilden. Laut ZDK-Geschäftsführerin Birgit Behrens verlangt der veränderte Ausbildungsmarkt jedoch von den Betrieben ein Umdenken.

Die aktuellen Ausbildungszahlen für das Kfz-Gewerbe stimmt Birgit Behrens zuversichtlich. (Bild:  Promotor)
Die aktuellen Ausbildungszahlen für das Kfz-Gewerbe stimmt Birgit Behrens zuversichtlich.
(Bild: Promotor)

Redaktion: Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) meldet für 2021 kleine Anzeichen der Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt. Gilt das auch für das Kfz-Gewerbe?

Birgit Behrens: Ja, die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist wieder leicht gestiegen. Bei den Automobilkaufleuten ermittelte das BiBB sogar einen Zuwachs von mehr als zehn Prozent und bei den Kfz-Mechatronikern von fast fünf Prozent. Das ist eine sehr gute Entwicklung und stimmt optimistisch. Dennoch werden wir so deutliche Steigerungen, wie wir sie zuletzt noch 2019 hatten, im Kfz-Gewerbe nicht mehr erreichen.