Betriebswirtschaft Der feine Unterschied

Von Frank Schlieben 5 min Lesedauer

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Warum verdienen manche Freie Werkstattunternehmer bei vergleichbaren geschäftlichen Parametern mehr Geld als andere? Dieser Frage sind die Macher des Kennzahlen-Kompass Autoservice auf einer Deutschlandreise nachgegangen.

Nicht im, sondern am Unternehmen arbeiten – das gilt als Erfolgsgeheimnis für Kfz-Unternehmer. Sie sollten die Prozesse immer wieder in Frage stellen und weiterentwickeln.(Bild: ©  Drazen - stock.adobe.com)
Nicht im, sondern am Unternehmen arbeiten – das gilt als Erfolgsgeheimnis für Kfz-Unternehmer. Sie sollten die Prozesse immer wieder in Frage stellen und weiterentwickeln.
(Bild: © Drazen - stock.adobe.com)

Die Unterschiede in der betriebswirtschaftlichen Performance der Betriebe sind teilweise drastisch“, stellt Michael Zülch, Inhaber des Beratungsunternehmens Zülchconsulting aus Bergisch Gladbach, fest. Seit mehr als 30 Jahren ist er als BWL-Coach und Berater für die Kfz-Branche tätig. Er ist auch der Kopf hinter dem betriebswirtschaftlichen Analyseportal „Kennzahlenkompass Autoservice“, das er mit dem Unternehmen Aumovio-Aftermarket (vormals Continental Aftermarket) für die Partner des Werkstattkonzepts ATE-Bremsencenter entwickelt hat und betreibt.

„Bei den Kennzahlenanalysen fiel auf, dass von den 130 Unternehmen, die regelmäßig an den Online-Betriebsvergleichen teilnehmen, ein bestimmter Prozentsatz deutlich über dem Durchschnitt lag. Dem wollten wir auf den Grund gehen“, sagt Zülch. Auslastungs- oder Produktivitätsgrade von mehr als 30 Prozent über dem Schnitt oder deutlich höhere Deckungsbeiträge aus Dienstleistungs- und Teileerträgen sehen in Grafiken beeindruckend aus. Die Zahlen zeigen aber nicht, welches konkrete unternehmerische Handeln dahintersteht.