Digitale Schadenerfassung Der Karosseriescanner von DAT und ADI soll auch Nachlackierungen erkennen

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Auf der Automechanika will die DAT einen physischen Karosseriescanner präsentieren. Die mobile Portallösung mit Lichttunnel basiert auf der Hardware von ADI. »kfz-betrieb« hatte exklusiv Gelegenheit, den Prototyp bereits vorab zu sehen und seine Arbeitsweise zu beobachten.

Das Scannerportal mit Lichttunnel von DAT und ADI besitzt drei unterschiedliche Lichtaustrittsflächen und an den beiden unteren Enden jeweils einen breiten Spiegel.(Bild:  Diehl – VCG)
Das Scannerportal mit Lichttunnel von DAT und ADI besitzt drei unterschiedliche Lichtaustrittsflächen und an den beiden unteren Enden jeweils einen breiten Spiegel.
(Bild: Diehl – VCG)

Der Fairness halber vorweg: Üblicherweise durchfährt der Autor den Scanner dreimal hintereinander mit einem dem Scanner unbekannten Pkw, um anschließend die drei Ergebnisse untereinander und mit einem zuvor erstellten Zustandsprotokoll zu vergleichen. Diese Möglichkeit bot sich hier nicht. Begründung der DAT-Mitarbeiter: Der Scanner sei noch ein Prototyp und nicht ausreichend kalibriert. Allerdings handelte es sich beim kürzlich beurteilten Scanner des Anbieters RKKR ebenfalls um einen Prototyp. Dennoch konnte er durchfahren und somit getestet werden.

Zurück zum Karosseriescanner der DAT. Die Hardware der mobilen Portallösung mit Lichttunnel stammt von Auto Damage Inspection (ADI), bisher bekannt für Hageldellenscanner. Kombiniert wird die Drive n Scan genannte Hardware mit der Bilderkennung DAT 7 XM und der Reparaturkostenkalkulations-KI Fasttrack AI. Beides sind Software-Eigenentwicklungen der DAT.