Abschied „Der ZDK hat heute ein politisches Kampfgewicht“

Das Gespräch führte Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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Dr. Christoph Konrad, Geschäftsführer und Leiter des ZDK-Hauptstadtbüros, zieht Bilanz seiner fast zwölfjährigen Lobbyarbeit. Im Dezember verabschiedet er sich in den Ruhestand.

Die Lobbyarbeit hat sich laut Dr. Konrad verändert: Heute muss der ZDK zunehmend Forderung stellen, damit Fehlentwicklungen korrigiert werden. (Bild:  Zietz – VCG)
Die Lobbyarbeit hat sich laut Dr. Konrad verändert: Heute muss der ZDK zunehmend Forderung stellen, damit Fehlentwicklungen korrigiert werden.
(Bild: Zietz – VCG)

Nach fast zwölf Jahren als Geschäftsführer und Leiter des ZDK-Hauptstadtbüros ist für Dr. Christoph Konrad Schluss – zumindest beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Offiziell geht der 65-Jährige in den Ruhestand, widmet aber künftig seine freie Zeit neuen Projekten, die durchaus kalenderfüllend sein dürften.

Wer den ZDK-Hauptstadt-Vertreter erlebt hat, weiß um dessen Bescheidenheit und Korrektheit. Das zeigt sich auch äußerlich – trotz aktueller Modetrends. Dr. Konrad bleibt sich treu und ist nie ohne Krawatte, Anzug und Manschettenknöpfe anzutreffen: „Wenn ich in Berlin unterwegs bin, dann bin ich das als Vertreter des ZDK. Da muss ich ordentlich um die Ecke kommen.“ Ein dunkler Anzug mit einer elegant gebundenen Krawatte ist für ihn auch Ausdruck innerer Haltung. Und so verwundert es nicht, dass Konrad selbst in Pandemiezeiten, als er allein im Büro saß, stets korrekt gekleidet war.