Deutschland belegte den siebten Platz
Bei der Berufsolympiade ging ein dritter Platz an Karosserie- und Fahrzeugbauer Markus Mrotzek, ein vierter Platz an Kfz-Mechaniker Stephan Paschke
Drei goldene, vier silberne und eine Bronzemedaille errang das 33-köpfige deutsche Team bei der Berufsweltmeisterschaft im schweizerischen St. Gallen. Eine Bronzemedaille errang Karosserie- und Fahrzeugbauer Markus Mrotzek, ausgebildet in der DaimlerChrysler Niederlassung Frankfurt. Stephan Paschke (Ausbildungsbetrieb VW-Zentrum Otto Glöckler, Frankfurt/Main) belegte - punktgleich mit den Teilnehmern aus Australien und Japan - den vierten Platz bei den Kfz-Mechanikern (in einer ersten Meldung war ihm der fünfte Platz zugesprochen worden). Stephan Paschke wurde mit einem Diplom für hervorragende Leistungen ausgezeichnet.
In 44 Berufen wetteiferten an vier Tagen rund 700 Teilnehmer aus 37 Nationen um die Weltmeistertitel. Die Sieger zählen zur Weltspitze in den jeweiligen Berufen.
Ganz oben auf dem Siegertreppchen standen am Mittwoch auf der Schlussfeier in St. Gallen für Deutschland der Zimmerer, der Fliesenleger und der Polymechaniker. Sie nahmen das begehrte Gold in Empfang.
Eine Silbermedaille gewannen die Kandidaten der Wettbewerbsberufe Stuckateur, Landschaftsgärtner, Möbelschreiner und Web-Designer.
Deutschland liegt bei der Bewertung der errungenen Medaillen und Diplome an siebter Stelle unter 37 teilnehmenden Nationen.
Bei der Berufsweltmeisterschaft werde deutlich, so der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in einer ersten Bilanz, dass andere Länder - vor allem die asiatischen - Jugendliche speziell für diesen Wettbewerb und die Aufgaben trainierten. Bei den Deutschen stehe dagegen die betriebliche Ausbildung und die berufliche Qualifizierung der künftigen Fachkräfte im Vordergrund.