Die großen Autohändler 2022 Die Enders-Gruppe hat jede Ecke ausgekehrt

Von Von Stephan Richter

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Das Autohaus Enders integrierte Anfang des Jahres vier neue BMW-Betriebe in seine Unternehmensgruppe. Der Firmeninhaber selbst begleitete seine neuen Mitarbeiter. Die Eindrücke, die er dabei gewann, brachten ihn dazu, viele Gruppenprozesse auf den Prüfstand zu stellen.

Die Enders-Gruppe investierte in den Standort in Maintal 2019 zwölf Millionen Euro. In diesem Jahr kamen vier neue BMW-Betriebe dazu.(Bild:  Enders-Gruppe)
Die Enders-Gruppe investierte in den Standort in Maintal 2019 zwölf Millionen Euro. In diesem Jahr kamen vier neue BMW-Betriebe dazu.
(Bild: Enders-Gruppe)

Wenn Peter N. Enders in eine der vier neuen BMW-Filialen in Idstein, Limburg, Nidda oder Friedberg fährt, dann ist sich der Inhaber und Geschäftsführer der Enders-Gruppe sicher: Er fährt zu „seinem“ Team. Dabei gehören die ehemaligen Bilia-Autohäuser erst seit Anfang Februar zur Enders-Gruppe. Doch Enders hat sich selbst von Anfang an intensiv um die Integration der Betriebe gekümmert: „Der Geschäftsführer, der die Betriebe leiten sollte, fiel kurzfristig aus, sodass ich dessen Funktion übernahm“, sagt Enders.

Die Übernahme erfolgte innerhalb weniger Tage. Mitarbeiter aus der Enders-Gruppe fuhren von Betrieb zu Betrieb, wechselten die Hard- und Software, führten eine Inventur durch, legten neue Ansprechpartner sowie Lieferanten an und überführten die Kundendaten der Bilia-Kunden in die Enders-Systeme. Nahezu der gesamte Mitarbeiterstamm der Bilia-Häuser ist in der Enders-Gruppe geblieben; trotzdem mussten alle die neuen Strukturen von Grund auf erlernen, wie Enders sagt: „Es gab sehr viele Fragen zu unseren Prozessen. Und es macht mich stolz, dass wir diese Aufgaben mit eigenen Ressourcen aus der IT, dem Marketing, dem Facility-Management und anderen Abteilungen stemmen konnten.“