Lossprechung Die Kölner Innungen feiern ihre 200 neuen Gesellen

Von Christian Otto 2 min Lesedauer

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Mit einer feierlichen Lossprechung ehrten die Karosseriebauer- und die Kfz-Innung Köln schon im dritten Jahr ihre erfolgreichen Auszubildenden. Diese besondere Form der Wertschätzung kommt an und zeigt, wie das Handwerk für seinen Nachwuchs besondere Akzente setzen kann.

Rund 200 junge Menschen haben 2025 ihre Ausbildung in einem Autoberuf in Köln abgeschlossen. Ihre Gesellenprüfung ist ein bedeutender Meilenstein auf ihrem Weg zu beruflichem Erfolg. Die Kfz- und die Karosseriebauer-Innung Köln haben sie am 10. Juli 2025 in einer gemeinsamen Lossprechungsfeier freigesprochen.(Bild:  Kfz-Innung Köln / Auweiler)
Rund 200 junge Menschen haben 2025 ihre Ausbildung in einem Autoberuf in Köln abgeschlossen. Ihre Gesellenprüfung ist ein bedeutender Meilenstein auf ihrem Weg zu beruflichem Erfolg. Die Kfz- und die Karosseriebauer-Innung Köln haben sie am 10. Juli 2025 in einer gemeinsamen Lossprechungsfeier freigesprochen.
(Bild: Kfz-Innung Köln / Auweiler)

Vergangenen Donnerstag luden die Karosseriebauer- und die Kfz-Innung Köln in die Historische Kornscheune nach Pulheim. Die Location bot den passenden Rahmen für die feierliche Lossprechung der neuen Fachkräfte aus den Ausbildungsberufen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Kfz-Mechatroniker sowie Fahrzeuglackierer. Sie wurden von ihren Innungen ins Berufsleben entlassen.

Insgesamt haben in der rheinischen Metropole rund 200 Auszubildende 2025 erfolgreich ihre Gesellenprüfung in einem handwerklichen Autoberuf abgelegt. Diese besonders wertschätzende Form der Lossprechung organisierten die beiden Innungen nun schon zum dritten Mal und betonte, dass dies vor allem auch aufgrund der Unterstützung von Partnern wie Dekra, DAT, Procar etc. möglich sei.

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Durch das Programm führten Claudia Weiler als Innungs-Geschäftsführerin, sowie Stefan Bäckmann, Obermeister der Kfz-Innung Köln, und Arndt Hürter, stellvertretender Obermeister sowie Präsident des ZKF. Weiler gab den ersten Impuls und zitierte Johann Wolfgang von Goethe mit „Erfolg hat drei Buchstaben: Tun!“ und gab damit das Motto der Veranstaltung vor: „Wir reden heute über das Tun“.

Arndt Hürter griff diesen Impuls auf und wertete die erfolgreichen Gesellenprüfungen als Lohn für das „Tun“ der 200 jungen Menschen. „Wir sind sehr stolz auf alle jungen Damen und Herren, die sich 2025 der Gesellenprüfung gestellt und sie erfolgreich gemeistert haben“, betonten er und Stefan Bäckmann. Hürter appellierte vor diesen positiven Ergebnisse auch nochmals an die Betriebe, weiter in die Ausbildung zu investieren. Sie sei der wesentliche Schlüssel gegen den Fachkräftemangel.

Einen weiteren Programmpunkt übernahmen die Innungsvorstände Holger Parsch und Hans-Jürgen Faul – bekannt als „Die Autodoktoren“. Sie sprachen vor allem über die Bedeutung von Entscheidungen. „Schön, dass ihr euch dazu entschieden habt, diesen Beruf zu erlernen“, begann Faul und ergänzte: „Dass ihr euch entschieden habt, die Ausbildung bis zu Ende zu machen, und dass ihr heute den Gesellenbrief erhaltet.“

Entscheidungen gehören zum Leben

Die prominenten TV-Experten verwiesen auf die vielen Entscheidungen, die sie von der Ausbildung bis heute getroffen haben. Dabei sei nicht jeder Lebensweg gerade, könne aber bis hin zu einer Fernsehkarriere führen. Es sei im Leben wichtig, überhaupt Entscheidungen zu treffen.

Eine Auszeichnung für ihre besondere Leistung erhielten die Prüfungsbesten und ihre Ausbilder in den Betrieben. Im Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker kamen Kevin Pfeffer und Betriebsleiter Michael Siegel (Brillant) auf die Bühne. Für den Erfolg im Ausbildungsberuf Fahrzeuglackierer wurden die Prüfungsbeste Laura Froch mit Geschäftsführer Robert Puhr (Consagra), Zweitbester Erion Sadiku mit Geschäftsführerin Nikola Richter (Richter Leverkusen) sowie Drittbester Jonas Ippendorf (Bonner Autohaus) geehrt.

Zur Lossprechung kamen alle Gesellinnen und Gesellen auf die Bühne und nahmen ihren Gesellenbrief entgegen. Gemeinsam sprachen die Obermeister beider Innungen sie für ein „selbstbestimmtes und erfolgreiches Berufsleben“ frei.

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