Wenn die Elektronik immer wieder Fehler auslöst Die Reset-Taste ist nicht immer die beste Lösung

Von Von RA Joachim Otting

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Elektronisch basierte Probleme sind mittlerweile die häufigste Fehlerquelle bei Fahrzeugen. Auch wenn die Fehler für den Käufer gleichartig wirken, startet für die Werkstatt oft eine langwierige Fehlersuche nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“.

Ein Reset kann helfen, wenn die Elektronik im Auto verrückt spielt. Manchmal ist dies aber nur ein Notbehelf, wenn die Fehlersuche erfolglos bleibt.(Bild:  © guruXOX - adobe.stock.com)
Ein Reset kann helfen, wenn die Elektronik im Auto verrückt spielt. Manchmal ist dies aber nur ein Notbehelf, wenn die Fehlersuche erfolglos bleibt.
(Bild: © guruXOX - adobe.stock.com)

Keine Frage, der Kunde ist genervt. Der Gebrauchtwagen, den er im Autohaus gekauft hat, zeigt immer wieder Fehlermeldungen an der adaptiven Luftfederung zur stufenlosen Anpassung der Dämpferhärte und zur Justierung der Bodenfreiheit des Fahrzeugs an. Mal fordern Anzeigen im Armaturenbrett zum Werkstattbesuch auf, mal hat die Luftfederung das Fahrzeug unplanmäßig so weit abgesenkt, dass es gar nicht mehr bewegt werden kann, und mal findet diese Absenkung nur an der Hinterachse statt.

Bei dem ersten Besuch in einer Werkstatt, die das verkaufende Autohaus für den Käufer ausgesucht hat, wurde eine Fehleranalyse durchgeführt und ein Relais ausgetauscht; doch das brachte nur für wenige Tage Abhilfe. Also ließ der Käufer das Fahrzeug erneut wegen Problemen mit dem Luftfahrwerk in die Werkstatt verbringen. Es hatte sich abgesenkt und war nicht mehr fahrbereit.