Interview zum Umweltbonus Die Vermarktung von E-Vorführwagen wird schwierig

Das Gespräch führte Doris S. Pfaff

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Ab 2023 ändert sich der Umweltbonus: Plug-in-Hybride sind gar nicht mehr förderfähig und ab September nur noch Privatfahrzeuge. Was das bedeutet, erläutert ZDK-Referent Marcus Weller.

Marcus Weller, Referent Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate im ZDK, Verantwortlicher für alternative Antriebe. (Bild:  ZDK)
Marcus Weller, Referent Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate im ZDK, Verantwortlicher für alternative Antriebe.
(Bild: ZDK)

Redaktion: Die Informationen zum Umweltbonus ab 1. Januar 2023 sind längst überfällig. Sind Sie über die nun vorgelegten Pläne der Bundesregierung überrascht?

Marcus Weller: Teils, teils, denn uns war seit Mai 2022 ein Entwurf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bekannt, in dem die Weiterentwicklung der Förderung skizziert wurde. Danach sollte u. a. der Umweltbonus stufenweise bis 2025 reduziert werden. Die Förderung der Plug-in-Hybride war nicht mehr vorgesehen. Zudem sollte die Mindesthaltedauer von sechs auf zwölf Monate erhöht werden.