Interview mit dem ZDK-Vizepräsidenten
Die wirtschaftliche Grundlage muss stimmen
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Der Autohandel befindet sich im Krisenmodus. Die Anforderungen an den Handel steigen. Wer am Markt bestehen will, muss seine Geschäftsfelder auf Effizienz überprüfen, rät Thomas Peckruhn.
Herr Peckruhn, wie fällt die Bilanz für den Autohandel in diesem Jahr aus?
Thomas Peckruhn: Sehr durchwachsen! Wir befinden uns seit Beginn der Corona-Pandemie im permanenten Krisenmodus, der durch den furchtbaren Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Auswirkungen auch die Interessenten und Kunden unserer Häuser erreicht hat. Insbesondere die Lieferengpässe bei Neuwagen stellen die Betriebe, aber auch Kunden vor größte Herausforderungen. Zu nennen ist unbedingt der Bruch des Vertrauensschutzes seitens der Bundesregierung bei der Förderung der Elektromobilität. Wir konnten uns mit der berechtigten Forderung, das Bestelldatum als Grundlage für die Gewährung der Prämien zu nehmen, leider nicht durchsetzen. Die weiter bestehende Regelung sorgt für große Verunsicherung und widerspricht dem Ziel, die Elektromobilität zu etablieren.
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