Abgasnachbehandlung Dieses Adblue-Additiv schützt das SCR-System

Von Cara Stibolitzki 1 min Lesedauer

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Um die europäischen Stickoxid-Grenzwerte einhalten zu können, müssen Besitzer von Dieselfahrzeugen Adblue zufügen. Das Abgassystem kann dennoch Schaden nehmen. Liqui Moly hat nun ein Additiv entwickelt, das Störungen im SCR-System von Dieselmotoren vorbeugt.

Das Additiv schützt das Abgasnachbehandlungssystem (SCR-System). Mithilfe der selektiven katalytischen Reduktion werden hier die Stickoxide, die während des Verbrennungsvorgangs im Dieselmotor entstehen, in einem Katalysator in elementaren Stickstoff und Wasser umgewandelt. (Bild:  Liqui Moly)
Das Additiv schützt das Abgasnachbehandlungssystem (SCR-System). Mithilfe der selektiven katalytischen Reduktion werden hier die Stickoxide, die während des Verbrennungsvorgangs im Dieselmotor entstehen, in einem Katalysator in elementaren Stickstoff und Wasser umgewandelt.
(Bild: Liqui Moly)

Bei Adblue handelt es sich um Harnstoff, der in Wasser gelöst ist. Wer in Europa einen modernen Seriendiesel fährt, darf dieses Produkt nicht vergessen. Es ist nämlich notwendig, um die geltenden Vorschriften für Stickoxid-Emissionen erfüllen zu können. Damit ist es aber noch nicht getan: Um Schäden am Abgassystem zu verhindern, sollten Fahrzeugbesitzer zu zusätzlichen Pflegemitteln greifen.

Liqui Moly hat nun das Produkt „DEF Anti Crystal Additive K“ entwickelt. Die Additivkombination reduziert die Bildung von Ablagerungen im Adblue-Tank und -Einspritzsystem. Zudem senkt es die Oberflächenspannung, damit die Harnstofflösung feiner zerstäubt wird. Auf diese Weise läuft mehr Adblue zurück ins System, wodurch das Risiko für eine sogenannte Kristallisation abnimmt.

Dies ist der Fall, wenn das in Adblue enthaltene Wasser in den Leitungen verdunstet oder verdampft. Diese Rückstände in Form von Harnstoffkristallen könnten schlussendlich das Adblue-System verstopfen, was Schäden an Pumpe oder Einspritzdüsen zur Folge hätte.

Niedrigerer Gefrierpunkt

Da es sich bei Adblue um ein kälteempfindliches Produkt handelt, verwenden Fahrzeughersteller oftmals Heizungen, um zu verhindern, dass die Flüssigkeit innerhalb des SCR-Systems einfriert. Diese werden allerdings erst aktiviert, wenn der Motor gestartet wird. „Ab minus 11,5 Grad Celsius gefriert Adblue. Mit unserem Zusatz kann man den Gefrierpunkt auf ungefähr minus 16 Grad Celsius senken“, so David Kaiser, Leiter Forschung und Entwicklung bei Liqui Moly. Dies bietet sich besonders für Baufahrzeuge an, die häufig ungeschützt vor Kälte auf Baustellen stehen.

Wichtig zu erwähnen: Das Additiv wirkt nur vorbeugend. Sollte bereits Kristallisation bestehen, muss diese mechanisch entfernt werden. In den meisten Fällen bedeutet dies, dass Teile getauscht werden müssen, was teuer ist. Das neue Produkt ist im Kunststoffgebinde mit 2,5 Litern Inhalt erhältlich.

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